Irre sind männlich

Einen Beruf zu haben stellt in der Regel für viele Menschen die Erfüllung. Natürlich gibt es einige Menschen, die gern noch arbeiten würden, es aber leider nicht mehr können. Doch rund um den Beruf gibt es schon die kuriosesten Geschichten. Zu sehen war dies beispielsweise auch in dem Film „Catch me if you can“, der sich mit einer wahren Begebenheit beschäftigt.  Damals hat Frank Abagnale als Pilot ausgegeben. Genau diese Geschichte gab es in Filmen schon des Öfteren. Auch in dem inzwischen auf DVD erhältlichen Film „Irre sind männlich“ stellen verschiedene Berufe einen wichtigen Bestandteil dar.

Die Geschichte dreht sich um Daniel und Thomas. Sie beide sind sehr gut befreundet. Zudem arbeiten sie auch noch zusammen. Obwohl sie sich doch gut verstehen, gibt es einen Punkt, indem sie sich sehr voneinander unterscheiden. Es geht um das Thema Beziehungsfragen. So befindet sich Daniel gerade in einer Phase des Unglücklichsseins. Schließlich wurde er gerade von seiner Freundin Mia verlassen. Bei Thomas sieht das dagegen ganz anders aus. Sein Single-Leben genießt er selbstbewußt in vollen Zügen und holt sich gern eine Frau nach der anderen in sein Bett. Jetzt allerdings braucht ihn sein Freund Daniel, dem er nun etwas Ablenkung verschaffen will. Einen Weg findet er mit der Familienaufstellung, zu der er sich mit Daniel anmelden will. Schließlich tauchen dort auch viele Frauen auf, die man kennen lernen kann. Schon bald beweist sich Thomas seine Theorie. Sie fangen an, die Therapien zu crashen. Dies geschieht dadurch, dass sie Probleme oder auch schon mal eine Psychose erfinden. Dort dann passiert einiges unerwartetes. Daniel und Bernadette sehen sich wieder. Das bewegt Daniel doch ziemlich, da er echte Gefühle in sich spürt, wenn es um Bernadette geht. Allerdings werden Daniel und Thomas mit ihren Spielchen auch von Sylvie durchschaut. Dieses Wissen will sie dabei als Mittel zum Zweck einsetzen. Schließlich erkennt sie Daniel und Thomas wieder. Diese wechseln je nach Gruppe gerade ihre Berufe. Gern würde sie die beiden Männer entlarven. Das wiederum würde gerade gegen die Pläne von Daniel sein, der ja Bernadette für sich ganz gewinnen will…

Es ist ein Film, der fast ein wenig aus dem Leben sein kann. Natürlich läuft nicht immer alles nach Plan. Dann kann es durchaus hilfreich sein, wenn man einen guten Freund hat, der einen auf andere Gedanken bringt. Daniel hat da seinen besten Freund. Doch dieser verwickelt ihn gleich in ein Abenteuer der besonderen Sorte. Sie gehen Therapiecrashen und kommen so in Kontakt mit Frauen. Dies ist manchmal schon recht lustig dargestellt. Auf der anderen Seite ist das natürlich auch ein bisschen nachteilig, weil hier ein bisschen suggeriert wird, dass man mit einer falschen Berufsangabe alles bekommen kann. Ganz so einfach ist die Geschichte nicht, wie letztendlich auch die beiden merken. Bis dahin gibt es jedoch einige sehenswerte Momente zum Schmunzeln, weil die beiden manchmal schon eine bemerkenswerte Mimik haben. (Marina Teuscher – 24.09.2014)

Schreibe einen Kommentar