Illusion

Das Leben ist niemals so ganz einfach. Einer hat mit mehr Turbulenzen im Leben zu kämpfen, der andere eher etwas weniger. Doch das Leben bietet insgesamt recht viel Abwechslung. Der Abend wird von vielen Menschen oft in einer Bar beschlossen. Ideal ist dies natürlich, wenn man im Urlaub eine Bar besuchen kann. Gerade in den großen Freizeitanlagen, wie in Paris, sind diese thematisch gut gestaltet. Schnell kommt eine gemütliche Stimmung auf. Doch auch in Deutschland treffen sich Menschen oft in einer Bar. Bei einer solchen Zusammenkunft von acht Menschen ist der Film Illusion entstanden.

In einer Nacht treffen acht Menschen zusammen. Sie wollen einmal ihren Alltag vergessen. Dabei beschäftigen Sie sich näher mit den Gedanken, die sie beschäftigen. Zum Vorschein kommt einiges an geheimnisvollen. So werden unter anderem unterdrückte Wünsche deutlich. Ihre Fantasien äußern dabei unter anderem Claudia, Nikola, Theo und Susanne. Und dann gibt es da noch Christoph, der mit seinem Smartphone arbeitet. Schließlich funktioniert wenigstens sein virtuelles Leben. Und mit dem Treffen in der Bar hat er doch etwas, das er dort erzählen kann.

Die Extras haben eine Länge von etwa 120 Minuten. Dazu gehören das 22minütige Making off sowie Outtakes mit einner Länge von acht Minuten. Außerdem befindet sich unter dem Bonusmaterial beziehungsweise eine Kinotour, die eine Länge von 30 Minuten hat. Komplettiert wird das Bonusmaterial von den Deleted Scenes sowie den Interviews, der Trailershow und dem TV-Bericht.

Der Film findet sicherlich mit Genrefans die richtigen Ansprechpartner. Ansonsten ist der Film sehr schwer einzustufen. Es scheint schon ein bisschen grenzwertig zu sein, Menschen in so einer Situation zu zeigen.  Irritiert ist man schon dadurch, weil hier soviel Innenleben nach außen gekehrt wird. Vor allem ist man auch dadurch irritiert, weil die Dialoge der Darsteller nicht ganz überzeugen können. Dadurch wirkt auch die Gesamtinszenierung nicht wirklich perfekt. Selbst wenn es sich um ein Spiel im Hinblick auf die menschlichen Gedanken und die verborgenen Seiten handelt, so ist der Film etwas zu lang geworden. Nicht alle Gedanken möchte man in einem Film in der Öffentlichkeit wiederfinden. Schließlich kann man auch an einem etwas zu träge gewordenen Leben arbeiten. (Marina Teuscher – 25.09.2014)

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