Jappeloup

Beim Springreiten handelt es sich um eine Disziplin, die im Pferdesport ihre Heimat hat. Der Reiter führt sein Pferd durch einen Parcours, der aus mehreren Hindernissen besteht. Dabei gilt es, eine festgelegte Reihenfolge zu beachten. Zu den Hinternissen können Hochweitsprünge, Geländehindernisse und Steilsprünge gehören. Mitunter sind die Hinternisse als geschlossene oder als offene Kombination aufgebaut. Doch von Bedeutung ist oft auch die Beziehung zwischen Reiter und Pferd. Diese spielt nämlich oft bei den Wettbewerben eine ganz große Rolle. Ein Beispiel zeigt sich auch mit dem Film „Jappeloup – Eine Legende“, der im Jahr 2013 produziert worden ist.

Bereits als Kind ist bei Pierre Durand die Begeisterung für Pferde spürbar. Unter anderem nimmt er so an Cross-Rennen teil. Gerade das ist eine Geschichte, bei der er den Umgang mit Niederlagen erlernen muss. Eine große Hilfe ist ihm dabei sein Vater Serge Durand. Seine Mutter dagegen macht sich eher viele Sorgen um ihren Sohn. Trotzdem fängt er mit dem Springreiten an und kann sogar erste Erfahrungen sammeln. Während komme Jappeloup in einem Stall in der Ortschaft Saint-Seurin-sur-I’Isle zur Welt. Von Geburt an ist das Tier eher etwas schwieriger im Charakter ausgeprägt. Daher ist es Raphaelle, die am ehesten den Zugang zu dem Tier findet. Sie beginnt auch mit dem Zureiten des Tieres. Das erweist sich allerdings als nicht ganz so einfach, da das Tier einen ungestümen Charakter besitzt und manchmal vor Hindernissen scheut. Aus diesem Grund soll Jappeloup von seinen ursprünglichen Besitzern verkauft werden. Ausgesucht haben sich diese Pierre und Serge als neue Besitz. Doch der Verkauf platzt zunächst und Raphaelle kann sich auf weitere Reitstunden mit Jappeloup freuen.

Filme, die auf einer wahren Begebenheit beruhen, haben ohne Frage etwas besonderes. Man erfährt endlich etwas genauer von Ereignissen, von denen man sonst nichts erfahren hätte. So gilt das auch für den Film „Jappeloup – eine Legende“. Er behandelt die Geschichte von Pierre Durand, der im Jahr 1988 in Seoul beiden Olympischen Spielen Gold gewonnen hat. Das besondere daran war, dass sein Pferd ursprünglich aufgrund der Größe nicht teilnehmen sollte. Der Grund lag genauer gesagt darin, dass das Pferd zu klein war. Der Film ist insofern noch recht spannend aufgebaut, weil er auch die weiteren Facetten des Lebens in sich aufnimmt. So wird unter anderem der Punkt gezeigt, als sich seine Mutter entschließt, nie wieder ein Turnier zu besuchen. Auch wird gezeigt, dass Pierre in seinem Leben vor weitere Entscheidungen gestellt worden war. Doch besonders die Reitturniere und das Reiten überhaupt werden eine hohe Anziehungskraft auf die Zuschauer haben.

 

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