Drachenkrieger

Bei den Wikingern handelte es sich um Angehörige von kriegerisch veranlagten Personengruppen, die zur See gefahren sind. Meist kamen diese Krieger aus dem baltischen oder dem nordischen Raum der Nord- und Ostsee. Dabei haben es einige Wikinger geschafft, zu ganz besonderer Bekanntheit zu gelangen. Unter anderem hat es sich um Erik den Roten gehandelt, der einst Grönland besiedelt hat. Die Eroberung von York erfolgte durch eine Wikingerarmee, die von Ivar Ragnarsson angeführt wurde.

Ferner gelangte unter anderem Rollo, der als Gründer der Normandie gilt, zu großer Bekanntheit. Zwar ist die große Zeit der Wikinger schon seit der Mitte des 11. Jahrhunderts vorbei und doch begeistert die Kultur der Wikinger noch heute. Zum Gegenstand wird diese auch in dem Film „Drachenkrieger – Das Geheimnis der Wikinger“, der jetzt auf DVD erhältlich ist.

Archäloge Sigurd Svendson arbeitet am historischen Museum. Nicht dort ist seine Faszination für die Kultur der Wikinger bekannt. Überdies hat er sehr gewagte Theorien aufgestellt. Diese drehen sich in der Hauptsache um den Wikingerschatz. Da diese jedoch etwas sehr wild klingen, schenkt man ihm nicht allzu Beachtung. Eines Tages stößt er jedoch auf eine Steinplatte. Nach langem Betrachten fällt ihm auf, dass es sich dabei um eine Schatzkarte handeln kann. Diese macht ihn jedoch so neugierig, dass er zwei Kollegen überredet, mit ihm auf eine Expedition zu gehen. Natürlich möchte er auch seine beiden Kinder mitnehmen. Allerdings machen diese es ihm nicht ganz so einfach. Viel lieber möchten seine Kinder einen schönen Familienurlaub verbringen. Doch schafft es Sigurd, seine Kinder zu überreden. Schließlich scheint doch auch in der Finnmark, die das Ziel der Reise darstellen wird, immer die Sonne. Sie gelangen in eine Region, die zwischen Norwegen und Russland liegt. Dort angekommen gelangen sie in Höhlen, die weitere Geheimnisse in sich bergen. So stoßen sie auf eine Grabkammer und auf einige beeindruckende Kreaturen, die für ziemlichen Wirbel sorgen. Genauer gesagt kommt es zu einem Zusammentreffen mit einem Drachen…

Angenehm fällt die Tatsache auf, dass es einiges Bonusmaterial auf der DVD zu finden ist. Dazu gehören die geschnittenen Szenen und die Spezialeffekte. Außerdem ist der Original Kinotrailer zu sehen. Insgesamt hat das Bonusmaterial eine Länge von etwa 15 Minuten. Dazu kommt, dass die Effekte eine sehr gute Qualität besitzen. Der Drache wirkt keineswegs überzogen und kommt bei den Szenenbildern gut rüber. Einen ebenso guten Eindruck bietet die Handlung. Es wird ja wohl viele geben, die ein ganz besonderes Hobby haben. Genauso geht es Sigurd, der sich nunmal für die Wikinger interessiert. Nachdem er die Platte analysiert hat, begibt er sich auf eine Spurensuche und erlebt das Abenteuer seines Lebens. Auch alle anderen Effekte wurden dabei gut in die ordentliche Handlung integriert. Daher liegt hier ein gutes Vergnügen für die Herbststunden vor, das auch für größere Kinder ein recht sehenswertes Abenteuer ist. (Marina Teuscher – 16.09.2014)

 

 

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