Christine

Bei Stephen Edward King handelt es sich um einen US-amerikanischen Schriftsteller, der in Maine geboren wurde. Einst hat er sogar unter den Pseudonymen John Swithen und Richard Bachman geschrieben. Besonders bekannt wurde er jedoch unter seinem Namen, da er zahlreiche Horror-Romane geschrieben hat. Heute gehört er zu den Autoren, die kommerziell als besonders erfolgreich gelten und zugleich am meisten gelesen werden.

Seine Romane verkauften sich mittlerweile mehr als 400 mal. Zudem sind seine Romane bereits in 40 Sprachen übersetzt worden. Zu seinen Werken, die teilweise auch verfilmt wurden, gehören unter anderem

Carrie
Shining
Nachtschicht
Feuerkind
Das Jahr des Werwolfs

Im Jahr 1983 schrieb er den Roman Christine, der vom Meister des Horrors John Carpenter als Spielfilm umgesetzt worden ist. Jetzt erscheint der Film auf Blu-ray-Disc.

Arnie hat es im Leben nicht unbedingt leicht. Er ist eher der schwächere Typ, der schon mal zum Prügelknaben für eine Schülergang werden kann. Dies ist auch bei ihm so, wobei es sich beim Anführer um Buddy Repperton handelt. Eines Tages ist er mit einem Freund unterwegs. Auf einem Feld entdeckt er einen Plymouth Fury aus dem Jahr 1958. Der Wagen ist stark erneuerungsbedürftig und doch verliebt sich Arnie sogar in den Wagen. Da kommt ein Mann zum Wagen und spricht mit Arnie. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um den Bruder des Erstbesitzers handelt, der zudem eine finstere Ausstrahlung hat. Beim Kauf des Wagens erzählt der Mann Arnie, dass das Auto auf den Namen Christine hört. Nun nimmt er sich erst einmal Zeit und restauriert den Wagen. In der Zwischenzeit stellt sich allerdings auch heraus, was in der Vergangenheit mit dem Auto geschah. Es kamen nämlich einige Menschen um. Je länger Arnie an dem Wagen arbeitet, umso mehr blüht Arnie auf. Doch Arnie wird auch mehr und mehr zu einem Einzelgänger, für den nur sein Wagen zählt. Nicht mal mehr sein bester Freund Dennis kommt an ihn heran. Vollends verändert sich das Leben von Arnie, als er entdecken muss, dass sein Wagen demoliert worden ist…

Es ist doch richtig zu merken, wie sich die Spannung punktuell immer mehr steigert. Dies geschieht auch durch die Musik, die an den richtigen Stellen die Spannung extrem in die Höhe treibt. Dabei ist es vor allem fast schon ein wenig beängstigend, mit anzuschauen, wie Arnie immer mehr von Christine angezogen wird. Er räumt ihr schon bald mehr Bedeutung ein wie den Menschen in seinem Umfeld, was zu einer sehr heiklen Geschichte wird. Und das sollte auf keinen Fall geschehen. Auch wenn ein Auto sicherlich von Bedeutung ist, weil man viele Wege schneller erledigen kann, sollte der Kontakt zum Leben nicht verloren gehen. Besonders krass sind die Momente, als das Auto zum Leben erwacht. Klar zu merken ist, dass John Carpenter und Stephen King nun einfach mal ihr Handwerk verstehen, so dass der Kultfilm auch bei der jetzigen Veröffentlichung seine Fans finden wird. Bezüglich des Bonusmaterials können zum Umfang keine Angaben gemacht werden, da lediglich eine Pressefassung für die Sichtung vorlag. (Marina Teuscher – 26.08.2014)

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