Voll und ganz mittendrin

Eines der wichtigsten Kapitel aller Zeit ist die Forschung. Systematisch wird in diesem Fall nach neuen Erkennntnissen, wie beispielsweise Medikamente in ihrer Wirkung verbessert werden können. Da darf dann natürlich auch die Veröffentlichung nicht fehlen. Das geschieht in Form einer so genannten wissenschaftlichen Arbeit, die oft unter anderem in besonderen Fachzeitschriften veröffentlicht werden. Teilweise erfolgt dabei auch eine Präsentation im Rahmen einer Fachtagung präsentiert. Etwas ähnliches passiert jetzt auch bei dem Film „Voll und ganz mittendrin“, der jetzt auf DVD erschienen ist.

Da ist die Welt gerade noch normal und das Familienleben ist ruhig. Conor und seine Frau Vanetia genießen die Beschaulichkeit in ihrer irischen Heimat. Dort leben sie mit ihren beiden Kindern. Und dann kommt dieser kleine Moment, der das Leben der ganzen Familie verändert. Der Mann erkrankt so schwer, dass es zu einem Schlaganfall kommt. Natürlich bleibt dieser Schlaganfall nicht ohne Folgen. Die Angehörigen des Mannes müssen mit anschauen, wie es zu einer radikalen Veränderung der Persönlichkeit kommt. Nun heißt es für Vanetia, das sie von ihrem bisherigen Leben Abschied nehmen muss. Alles muss neu geordnet werden, was in dem kleinen irischen Dorf auch nicht unbedingt einfach ist. Dazu kommt, dass sich ihr Sohn mitten in der Pubertät befindet. Keine einfache Zeit für sie, da zudem noch die Schwiegereltern meinen, sie müßten sich in absolut alles einmischen. So gerät sie also schon bald an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Dazu kommt außerdem, dass die Krankheit jetzt auch die Aufmerksamkeit der Ärzte hervorgerufen hat. Der eher seltene Fall soll von einem US-Wissenschaftler beobachtet werden. Dieser soll auch die Wiedereingliederung des Mannes in die Familie verfolgen. Das ganze soll über einen Zeitraum von zwei Monaten dauern. Allerdings wird Vanetia damit in ein emotionales Chaos, bei dem sie letztendlich auch Entscheidungen treffen muss.

Verpflichtet wurden für die Hauptrollen Maxine Peake, Will Forte sowie Michael Harding, Edward MacLiam und Ruth McCabe. Komponiert wurde die Musik von Sebastian Pille.

Für den deutschen und den englischen Ton liegt das Tonformat Dolby Digital 5.1 vor. Beim Bild ist das Format 16:9 Anamorph 1.77:1 vorhanden. Der von Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum) veröffentlichte Film erhielt von der FSK die Freigabe ab sechs Jahren. Der im Jahr 2013 produzierte Film hat eine Länge von etwa 102 Minuten.

Bezüglich möglicher Extras auf der DVD können keine Angaben gemacht werden, da der Film nur in einer Pressefassung vorlag. Der Film allerdings bringt in einer beeindruckenden Weise näher, dass das Leben die unterschiedlichsten Facetten besitzen kann. Es stellt einen immer wieder auf das neue vor Herausforderungen, wie an diesem extremen Beispiel deutlich wird. Gerade Krankheiten bringen schließlich eine sehr extreme Belastung für alle Beteiilgten mit sich. In diesem Fall ist es gerade die Zeit nach dem Krankheitseintritt, die alles auf den Kopf stellt. Dies wird in einigen Szenen ganz besonders deutlich und stellt so eine tiefe Verbindung zum Film her, die man nicht so schnell verliert (Marina Teuscher – 15.04.2014).

 

 

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