Journey of Love

Zeitreisen sind doch ein sehr beliebtes Thema, welches häufig in Fernsehserien und Film Gegenstand ist. Beispielhaft kann die Fernsehserie Raumschiff Enterprise angeführt werden. Auch bei Teil 4 der Spielfilmreihe zu Star Trek stand eine große Zeitreise im Mittelpunkt des Films. Dabei sollten ja zwei Delfine in das 23. Jahrhundert gebracht werden. Es gibt bei Zeitreisen also durchaus viele Abenteuer, die zu leben sind. Jetzt geht es in dem Film „Journey of Love“ wieder um eine Zeitreise, die allerdings ziemlich ungewöhnlich beginnt.

Journalisten durchstöbern gerade die Kontaktanzeigen. Dabei stoßen sie auf eine Anzeige, die ihre Aufmerksamkeit sehr stark erregt. In dieser Anzeige wird jemand gesucht, der mit durch die Zeit reist. Die Bezahlung soll dabei nach der Rückkehr erfolgen. Außerdem steht als Hinweis in dieser Anzeige drin, dass für die Sicherheit nicht garantiert werden kann. Als Bedingung wird ferner gestellt, dass Waffen mitgebracht werden sollen. Schließlich wurde so eine Reise doch nur einmal bisher gemacht. Daher wird diese Anzeige auch Gegenstand einer Redaktionskonferenz der Journalisten. Dort wird beschlossen, dass sich eine Praktikantin der Journalisten bei Kenneth melden soll. Sie lernt ihn dann kennen und bereitet sich mit ihm auf die Zeitreise vor. Er scheint ein seltsamer Mann zu sein und doch hinterlässt er mit seinem Wesen tiefe Eindrücke bei ihr. Doch eine Frage ist allerdings nicht so einfach zu klären. Wird diese Zeitreise tatsächlich stattfinden? Es stellt sich halt einfach die Frage, ob Kenneth nur Aufmerksamkeit erregen will? Doch die Liebe hat bei Darius schon längst eingeschlagen…

In den Hauptrollen werden Aubrey Plaza, Mary Lynn Rajskub sowie Jeff Garlin und Jake Johnson zu sehen. Alle besitzen bereits einige Erfahrungen in Film sowie im Fernsehen und waren unter anderem in Grey’s Anatomy zu sehen. Gefolgt  sind sie den Regieanweisungen von Colin Trevorrow.

Durch die FSK wurde der 83minütige Film ab 12 Jahren freigegeben. Der im Jahr 2014 produzierte Film wurde von Tiberius Film veröfentlicht.

Im Jahr 2012 gewann der Film einen Preis beim Sundance Film Festival. Außerdem wurde dem Film von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat Wertvoll verliehen.

Es ist tatsächlich eine sehr schöne Geschichte geworden. Der Film beeindruckt schon dadurch, dass gezeigt wird, wie die beiden Hauptpersonen sich aufeinander zu begeben. Sie wachsen während der Vorbereitungen fast unbemerkt zu einer viel größeren Einheit zusammen als es zunächst den Anschein haben mag. Schon bald merkt sie, dass die Gefühle für ihn immer stärker werden. Die ganze Thematik ist dabei sehr bedacht inszeniert worden, so dass man ruhig öfter in den Film hineinschauen wird. Das Interesse an dem Film wird ja schon dadurch geweckt, dass die Geschichte der beiden auf sehr kuriosem Wege beginnt. Und gerade diese Geschichten sind es doch, die das gewisse Etwas haben, so dass man es sich gern einmal gut gehen lässt. (Marina Teuscher – 18.03.2014).

 

 

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