Battle of the year – April 2014

Wird auf Breakdance geschaut, so handelt es sich um eine Tanzform, die ursprünglich auf der Straße zu sehen war. Nach anfänglichen Besonderheiten müssen Tänzer heute oft eine hohe Disziplin besitzen. Teilweise sind dabei sogar athletische Fähigkeiten erforderlich. Inzwischen hat sich sogar eine Kultur entwickelt, die stolz auf sich ist. Schließlich gibt es keine Grenzen im Hinblick auf das Geschlecht, das Alter oder die Rasse. Regelmäßig finden zudem auch noch Wettbewerbe statt, zu denen auch die „Battle of the year“ gehört. Es handelt sich um den größten internationalen Breakdance-Wettbewerb, der auch als Boty bekannt ist. In diesen Wettbewerb können Teilnehmer reinkommen, wenn sie an einer der Vorentscheidungen teilgenommen haben. Um diese Battle of the Year geht es auch in dem gleichnamigen Film, der jetzt auf DVD und Blu-ray erschienen ist.

Wenn es um das Turnier der Turniere im Breakdance geht, dann ist es die Battle of the year. Von ihr wird oft auch als Olymapiade des Breakdance gesprochen. An diesem jährlich stattfindenden Turnier nehmen jährlich nur die weltweit besten Tänzer teil. In den vergangenen 15 Jahren haben die unterschiedlichsten Länder gewonnen, nur eben nicht die USA. Und dabei waren doch die Amerikaner in dieser Disziplin weltklasse. Nach Dante’s Wunsch, der in Los Angeles lebt, soll dies auch wieder so sein. Der Hip-Hop-Mogul und frühere B-Boy will dafür sogar, dass die USA bei diesem Tanz wieder ein Wort mehr mit zu reden hat. Also setzt er sich mit seinem guten Freund Blake in Verbindung, der einst als Baskettball Coach gearbeitet hat. Er soll nun als Trainer ein Team bei diesem Turnier zum Sieg führen. In der Folgezeit werden die B-Boys mit sehr guten Fähigkeiten ausgesucht und sie in das neue Team aufgenommen. Allerdings bleiben jetzt nur ganze drei Monate Zeit, um aus dem Team eine feste Einheit zu bilden. Nur dann kann der Coup gelingen und die Trophäe in die USA geholt werden.

Zu sehen sind in den Hauptrollen Josh Holloway, Josh Peck und Laz Alonso. Verantwortlich für die Regie war Benson Lee.

Angeschaut werden kann der Film in Deutsch, Englisch und Spanisch jeweils mit dem Tonformat DTS-HD 5.1. In Bezug auf Untertitel können die Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch sowie Finnisch, Schwedisch, Spanisch und Norwegisch angewählt werden. Angezeigt werden diese Titel auf dem Bildformat von 16:9 Anamorph 1.77:1. Freigegeben wurde der im Jahr 2013 produzierte Film von der FSK ohne Altersbeschränkung. Der 110minütige Film wird jetzt von der Sony Pictures Home Entertainment veröffentlicht.

Reizvoll an dieser Geschichte ist schon einmal, dass sich der Film mit einem Turnier beschäftigt, dass es wirklich so gibt. Regelmäßig wird dieses ja in Braunschweig ausgetragen. Nun steht es im Mittelpunkt dieses Films und bringt dabei sehr schön dieses besondere Tanzgefühl mit rüber, was einen zu besonderen Leistungen antreibt. Natürlich ist das Training dabei nicht einfach. Und doch lohnt sich der Weg. Schließlich geht es in diesem Fall sogar um nationale Ehren, was manche Tänzer ganz besonders antreibt. In diesem Fall werden Leistungen geweckt, von denen man nicht einmal erahnt hat, dass sie in einem stecken. Das ist ein Gefühl, dass wohl unglaublich viele kennen werden, die ein ganz besonderes Hobby oder Interesse haben. Diese Film macht Mut, einfach daran zu glauben, dass so etwas gut geht. Vielen Zuschauern werden dabei natürlich besonders die Tanzszenen gefallen, da diese manchmal doch etwas ungewöhnlich sind. Und doch haben es die Tänzer wirklich drauf. (Marina Teuscher – April 2014)

 

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