The End of Time

Bei der Zeit handelt es sich um einen mehrdeutigen Begriff. So stellt die Zeit zum einen eine Größe physikalischer Herkunft dar. Es wird eine Abfolge der verschiedensten Ereignisse mit der Zeit beschrieben. Das bedeutet wiederum in diesem Fall, dass hier eine eindeutige Richtung vorliegt, die unumkehrbar ist. Doch es ist auch die philosophische Betrachtung der Zeit möglich, die nämlich voranschreitet und von der Vergangenheit bis in die Zukunft verläuft. Ganz bedeutend ist dabei auch die bürgliche Zeit, die unter anderem als MEZ bekannt ist und sich nach dem Sonnenstrand richtet. Mit der Zeit beschäftigt sich jetzt auch die Dokumentation „The End of Time“, die im Laufe des Monats auf DVD erscheint.

Jeder hat für die Zeit eine unterschiedliche Wahrnehmung. Oft gibt es darüber sogar unterschiedliche Vorstellungen. In dieser Dokumentation wird gezeigt, was Zeit doch für eine große Bedeutung haben kann. Da genügt nur allein der Blick schon in Richtung des Cern Teilchenbeschleunigers, der in der Schweiz steht. Dort beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Erforschung der Zeit und deren verschiedenen Dimensionen. Nicht alles ist dabei wirklich wahrnehmbar. Dies zeigt auch der Blick auf die Innenstadt von Detroit, die doch vom Zerfall gezeichnet ist. Gerichtet wird der Blick seitens des Regisseurs auch auf den Ort, an dem Buddha einst Erleuchtung empfand. Es gibt so viele Momente dabei, die nicht für alle wahrnehmbar sind und doch sind sie da.

Die Verantwortung für die Regie lag in den Händen von Peter Mettler. Präsentiert wird die DVD in Englisch, wobei jeweils die Tonformate Dolby Digital 2.0 und 5.1 gegeben sind. Angewählt werden können deutsche und französische Untertitel, die auf dem Bildformat von 16:9 Anamorph 1.77:1 angezeigt werden. Von der FSK erfolgte die Freigabe des Films ohne Altersbeschränkung. Die Veröffentlichung der im Jahr 2012 produzierten Dokumentation erfolgt Mitte des Monats durch das Studio Indigo.

Als Extra gibt es zu dem Film einen Trailer, was auch für einen Gewinner-Film leider ein bisschen wenig ist. Gewonnen hat diese Dokumentation nämlich einen Preis beim Festival del Film im Jahr 2012 in Locarno. Im gleichen Jahr wurde die Dokumentation als Eröffnungsfilm beim International Documentary Festival in Montreal gezeigt. Bei drei weiteren Festivals befand sich der Film in der offiziellen Auswahl.

Was diese Dokumentation sehr deutlich in den Mittelpunkt rückt, ist die Tatsache, das jeder Einfluss auf die Zeit und somit auch auf die Zukunft hat. Der mögliche Einfluss ist dabei sogar viel größer als dies für manchen einzelnen überhaupt greifbar ist. Wer vernünftig mit diesen sich aufzeigenden Facetten umgehen kann, besitzt die Gabe, sich positiv in die Zeit einbringen zu können. Damit ist wiederum ein positiver Einfluss auf die Zukunft möglich. Fantastisch finde ich dabei auch die Art der Reise, auf die sich Peter Mettler in dieser Dokumentation begibt. Diese führt ihn ja unter anderem auch nach Hawaii, was diesen Film besonders sehenswert macht. (Marina Teuscher – 04.02.2014)

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