Gold

Viele Menschen mit Behinderung wollen nicht einfach mit dieser Behinderung leben. Sie fangen an, sich sportlich zu betätigen. Manche trainieren so hart, das sie es sogar bis zu den paralympischen Spielen schaffen. Diese sind auch als Paralympics bekannt und fanden zum ersten Mal im Jahr 1948 zum gleichen Zeitpunkt statt, als die Olympischen Sommerspiele ausgetragen wurden. Seit dieser Zeit kommen regelmäßig Sportler mit Behinderung nach den Olympischen Sommerspielen zusammen. Erst im Jahr 1976 wurden paralympische Sportler zu den Winterspielen eingetragen, nachdem die Wettbewerbe der Winterolympiade in Schweden abgeschlossen. Über eine lange Zeit wurden jetzt drei Teilnehmer der Paralympics in London beobachtet. Ihre Geschichte wird in dem Film „Gold“ gezeigt, der jetzt auf DVD erschienen ist.

Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, die sich durch außergewöhnliches auszeichnen. Sie sind in ihrer Disziplin als Spitzensportler bekannt:

Kirsten Bruhn         Schwimmerin aus Deutschland – querschnittsgelähmt

Henry Wanyoike    Marathonläufer aus Kenia – blind

Kurt Fearnley           Rennrollstuhlfahrer aus Australien

Sie werden in dieser Dokumentation gezeigt, wie sie für den großen Wettbewerb in London trainieren. Das ist nicht immer ganz einfach. Dort, wo sie leben, sind sie sehr bekannt. Auch ihre Art zu leben wird in ihrer jeweiligen Heimat geschätzt. Es sind Momente zu sehen, wo sie zeigen, wie sie sich auch für andere einsetzen.

Zu sehen sind in dieser Dokumentation Kirsten Bruhn, Kurt Fearnley und Henry Wanyoike. Die Regie lag in den Händen von Michael Hammon. Präsentiert wird der im vergangenen Jahr produzierte Film in Deutsch und in Englisch jeweils mit dem Tonformat Dolby Digital 5.1. Möglich ist dabei die Anwahl von Untertiteln in Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und  Portugiesisch. Diese werden auf dem Bildformat von 16:9 Anamorph 2.35:1 angezeigt. Von der FSK wurde der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben. Veröffentlicht wurde der 101-minütige Film von Warner Home Video.

Das ist wirklich so etwas von wahr. Oft genug weiß man nicht, wozu man eigentlich in der Lage ist. So können Menschen mitunter in Geschichten verwickelt werden, die schon etwas sonderbar erscheinen. Dann heißt es, seinen ganzen Mut zusammen packen und etwas zur Wendung einer

Situation beitragen. Den ganzen Mut benötigen mitunter auch Menschen, die mit einer Behinderung zur Welt gekommen sind oder aufgrund eines Unfalls behindert sind. Mit einem Handicap sind auch diese drei Menschen zur Welt gekommen und wie sie ihren Weg bis hin zu den Paralympics schaffen, ist wirklich sehr beeindruckend. Es zeigt auf, dass Menschen wirklich sehr viel mehr schaffen können, als sie ahnen. Von daher ist es ein Film, der Mut macht, sich auch an ungewöhnliche Dinge wagen, die vielleicht auch mehr Kraft von einem erwartet als es scheint. (Marina Teuscher – 18.02.2014)

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