To the wonder

Dieser Film führt in die sehenswerte Stadt Paris, die ganz viele Highlights zu bieten hat. Dazu gehören die weltlichen Bauwerke aus den verschiedenen großen Epochen. Bei einem Aufenthalt in Paris sollten sich Gäste das Quartier Latin anschauen. Gelegen ist dieses an den Händen des Montagne Sainte-Genevieve, wo sich einst ab dem Jahr 52 v. Chr. Römer angesiedelt hatten. Dort befinden sich die ältesten Bauwerke, die es in Paris gibt und die inzwischen stark restauriert wurden.

Dabei handelt es sich zum einen um die Ruinen der Thermen von Cluny. Außerdem ist hier die Arena von Lutetia als ein weiterer Zeuge der damaligen Zeit vorhanden. Doch auch die späteren großen Epochen haben beeindruckende Bauwerke als Zeitzeugen hinterlassen. Inmitten dieser imposanten Kulisse beginnt der Film „To the wonder“, der jetzt auf DVD erhältlich ist.

Marina, die aus der Ukraine stammt, lebt mit ihrer Tochter in Paris. Ohne finanzielle Mittel ist sie in früheren Tagen nach Paris gegangen und lernte dort einen Franzosen kennen. Von ihm wurde sie schwanger und brachte Tochter Tatiana zur Welt. Eines Tages verliebt sich Marina in einen Amerikaner. Es ist Neil, der in einer ländlichen Region in Oklahoma lebt. Die Liebe ist so groß, dass sie Neil in seine Heimat folgt. Ihre Welt ist allerdings nur eine kurze Zeit von etwa zwei Jahren in Ordnung. Bald schon folgen die ersten Unstimmigkeiten. Damit es zur Ausstellung einer Green Card kommt, heiraten Neil und Marina. Das Familienleben beginnt neu und doch kehrt irgendwann der Alltag ein. Dieser hinterlässt so starke Spuren, dass es bei dem Paar bald zu kriseln anfängt. Jedoch ist die Beziehung zwischen den beiden nicht mehr zu retten. Dann trifft Neil eine Freundin aus der Jugend wieder. Dieser geht es allerdings nicht so gut. Sie hatte nämlich ihr Kind verloren und hat dies bis jetzt nicht verkraftet. Und trotzdem kommen sich die beiden näher. Auch dem Pfarrer in Neils Gemeinde geht es nicht wirklich besser. Seinen Aufgaben geht er zwar noch nach, hat aber schon einige Zeit seinen Glauben verloren. Dabei unterstützt er viele Menschen, ob es sich nun um Kranke oder Arme handelt. Stets ist er allerdings auch für Menschen da, die seine Hilfe benötigen. So sprechen auch Marina und der Pfarrer viel miteinander.

In den Hauptrollen sind Rachel McAdams, Ben Affleck und Olga Kurylenko zu sehen. Die Verantwortung für die Regie lag in den Händen von Terrence Malick, während die Komposition der Musik von Hanan Townshend erfolgte.

Der englisch- und deutschsprachige Film ist mit dem Format Dolby Digital 5.1 zu sehen. Deutsche Untertitel können auf dem Bildformat von 16:9 Anamorph 2.35:1 angezeigt werden. Freigegeben wurde der Film von der FSK ab 12 Jahren und von Studiocanal veröffentlicht. Der im Jahr 2012 produzierte Film hat eine Länge von 108 Minuten.

Das ist ein Film, wie er sich nun wieder einmal ganz stark dem Leben mit seinen zahlreichen Facetten widmet. Wie so oft liegen Glück, Traurigkeit, Freude, Lebenslust und vieles mehr nebeneinander. Hautnah wird einem vor Augen geführt, wie zerbrechlich das Glück ist und wie sorgfältig man doch damit umgehen sollte. Auch wird geschickt dargestellt, dass sich das Leben manchmal täglich verändern kann. Interessante Perspektiven zeigen sich auch dadurch auf, da hier die Unterschiede zwischen dem Land in der Stadt und in ländlichen Regionen gezeigt werden. Besonders muss ja Marina mit dem daraus entstehenden Wechselspiel klarkommen, was ihr in der Darstellung auch ganz gut gelingt. Die verschiedenen Handlungsfäden ergeben eine recht interessante Geschichte, der vielleicht ein paar Minuten weniger an Länge gut getan hätte. (Marina Teuscher – 15.01.2014)

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