Imogene – There is no place like home – Nichts wie weg aus Ocean City

Eine der tragenden Rollen in dem Film „Nichts wie weg aus Ocean City“ spielt die amerikanische Schauspielerin Annette Benning eine der tragenden Rollen. Bevor sie vor der Kamera zu sehen war, studierte sie Schauspiel in San Francisco. Lange Zeit war sie dann im Theater auf der Bühne zu sehen. Ihren ersten Auftritt hatte die Schauspielerin in der Serie Miami Vice. Es folgten dann Filme wie „Grüße aus Hollywood“, „Perfect Love Affair“, „Mars Attacks“ und „Mütter und Töchter“. Nun ist sie in diesem Film zu sehen, der in den nächsten Tagen auf DVD erscheint.

Das Leben von Imogene ist nicht wirklich einfach, wie es scheint. Sie ist Ende 30 und hat einen Freund, der recht treulos ist. Um ihn zu halten, lässt sie sich etwas einfallen, wobei es sich ausgerechnet um einen Selbstmordversuch handelt. Dass das natürlich schief geht, versteht sich von selbst. Doch es gehen bei Imogene noch einige andere Dinge schief. Allerdings ist das auch nicht unbedingt wenig, was schief ging. Gestartet ist sie in ihre Karriere als vielversprechende Theaterautorin, wovon allerdings nach einem Jahr schon nicht mehr viel übrig geblieben ist. Dabei war sie einst in New Jersey zu Hause, einer Stadt, in der sie allerdings im Millieu der Arbeiterklasse gelebt hat. In New York wollte sie Karriere machen und muss sich doch eingestehen, dass ihre Träume nicht wahr geworden sind. Nun soll sie wieder nach Hause zurück kehren. Dort wird sie schon von ihrer Mutter Zelda erwartet, die selber eigene Probleme hat. Zum einen hat sie ein übermächtiges Charisma und ist andererseits spielsüchtig. Da sind die Probleme schon vorprogrammiert, da Imogene sie für ihre Probleme beziehungsweise ihr Scheitern verantwortlich macht. Einfach wird also auch das Leben zu Hause nicht, da auch noch Bruder Ralph zu Hause ist.

Zu sehen sind in den Hauptrollen Kristen Wiig, Annette Bening, Matt Dillon sowie Darren Criss. Die Verantwortung für die Regie lag in den Händen von Shari Springer Berman und Robert Pulcini. Durch Rob Simonsen wurde die Musik für den Film komponiert. Angeschaut werden kann der Film in Deutsch und in Englisch jeweils mit dem Tonformat Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1. Hinsichtlich des Bildes liegt das Format bei 16:9 Anamorph 1.77:1. Durch das Studio Highlight erfolgt in den nächsten Tagen die Veröffentlichung des im Jahr 2012 gedrehten 99minütigen Filmes.

Es ist eine interessante Handlung entstanden, die zeigt, wie es in den Familien zugeht. Natürlich bleibt in dem einen oder anderen Moment ein gewisses Lächeln, wenn man sich in einigen Situationen wieder erkennt. Dabei ist die Handlung wieder recht gut aufgebaut worden. Es zeigt sich allerdings auch einmal mehr, dass sich Sachen wie die Inszenierung eines Selbstmordversuches nicht rentieren. Die Rechnung geht ja auch für Imogene nicht auf. Nach Rückkehr zeigt sich ihr dann auch eine ganz andere Welt, die sie neu kennenlernt. Den Weg, den sie dabei geht, dürfte wohl so mancher schon einmal gegangen sein. Und doch lohnt sich der Blick in den Film, da auch die Besetzung klug ausgewählt wurde. Marina Teuscher – 20.01.2014

 

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