Gisaku und das magische Tor

Die Geschichte vom Samurai führt recht lange zurück. Auch wenn es den Begriff vom Samurai noch nicht so lange gibt, so gab es doch Armeen, die dem japanischen Kaiser unterstellt waren. Einst handelte es sich dabei um Wehrpflichtige. Trat der Fall des Krieges oder Rebellion ein, so erfolgte eine Zuordnung der Männer an die jeweiligen japanischen Provinzen. Dabei war es den Soldaten überlassen, sich um die Versorgung und die Bewaffnung zu kümmern. Erst während der Sengoku-Zeit und der Edo-Zeit taucht der Begriff Samurai auf. Während dieser Phase wurden die Krieger idealisiert. Doch die Geschichte der Samurai führt noch viel weiter. Ein Samurai steht auch in diesem Film im Mittelpunkt, der jetzt auf DVD erhältlich ist.

Es gibt sie, die gewissen Ereignisse, die sich von Zeit zu Zeit wiederholen. Auch Izanagi ist davon betroffen. Dort gibt es ein magisches Tor, dessen Pforten sich alle 385 Jahre öffnen. Aus der anderen Welt treten teuflische Dämonen hervor. Sie bringen Unheil über die Welt und möchten dies gern recht weit verbreiten. Doch da gibt es noch Yohei, einen sehr mutigen Samurai. Dieser ist als Wache am Tor eingesetzt, um die Bösen aufzuhalten. Vor allem soll auch Gorkan gehindert werden, in das Reich der Menschen einzufallen. Bei ihm handelt es sich um den Anführer der Dämonen. Doch Yohei hat auch eine Menge Unterstützung. Da sind nämlich noch Riki, Moira, Linceto und Gisaku. Alle wollen den Schlüssel beschützen, der zu Izanagi gehört. Schließlich soll Gokan keine Gelegenheit bekommen, das Tor jemals öffnen zu können.

Verantwortlich für die Regie war Baltasar Pedrosa. Für den deutschen und den englischen Ton liegt das Format Dolby Digital 5.1 vor. Außerdem wird der deutsche Ton mit dem Format DTS 5.1 präsentiert. Die Anwahl deutscher Untertitel ist möglich und wird auf dem Bild vom Format 16:9 Anamorph 1.78:1 angezeigt. Durch die FSK wurde der Film ab 12 Jahren freigegeben. Veröffentlicht wurde der 75minütige Film durch die 3L Vertriebs GmbH & Co. KG. Zum Bonusmaterial gehören ein Originaltrailer sowie das Making of. Ferner führt ein Clip hinter die Kulissen des Films. Komplettiert wird das Bonusmaterial von der Bildergalerie sowie dem Wendecover, so dass die FSK-Angabe versteckt werden kann.

Der Film war in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ für den Goya nominiert. Zweimal war der Film außerdem in der offiziellen Auswahl bei einem Film vertreten. Und das ist auch sehr berechtigt. Schließlich ist der Animationsfilm sehr gut gelungen und kann bequem daher auch mit den Werken aus den typischen Filmschmieden wie aus Japan gut mithalten. Dazu tragen schon die fein gezeichneten Charaktere bei, wobei dies für beide Seiten gilt – also sowohl für gut als auch für böse. Gerade das Mimikspiel ist dabei gut gelungen. Es lohnt sich auch schon deshalb in den Film reinzuschauen, weil die Hauptfiguren als eine überzeugende Einheit auftreten. Anhand der guten Qualität dieses Filmes dürfte noch einiges interessantes an Werken aus Spanien zu erwarten sein. (Marina Teuscher – 03.01.2014)

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