Autsch Du Fröhliche

Die Adventszeit und Weihnachten ist stets eine Zeit, die sehr schön ausfallen kann. Gerade in der Vorweihnachtszeit sind viele mit Plätzchenbacken und mit anderen Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt. Kinder laufen ganz aufgeregt durch die Gegend und verschicken ihre Wunschzettel an das Postamt vom Weihnachtsmann. Für manche Familie kann die Weihnachtszeit aus den unterschiedlichsten Gründen nicht so wirklich schön ausfallen. Kritisch wird es besonders dann, wenn sich die Eltern scheiden lassen wollen. Dann kann schon für Kinder eine Welt zusammenbrechen, so wie in dem inzwischen auf DVD erschienenen Film „Autsch Du fröhliche“.

Der Alptraum aller Kinder scheint nun auch für Nina wahr zu werden. Von ihren Eltern ist zu vernehmen, dass diese die Absicht haben, sich scheiden zu lassen. Da spielt es keine Rolle, dass das Weihnachtsfest mit immer größeren Schritten naht. Es ist abzusehen, dass die Familie getrennte Weihnachtstage verbringen wird. So hat dann der Vater auch gleich Pläne für die Feiertage. Für ihn soll es in die amerikanische Stadt Boston gehen. Das ist nun eine Entscheidung, mit der Nina ganz und gar nicht einverstanden ist. Mit ihren neun Jahren hat sie sich die Welt doch noch ganz anders vorgestellt. Also fängt Nina an, sich Gedanken zu machen, wie sie ihre Familie wieder versöhnen kann. Als Gehilfen hat sie sich niemand anderes als den Weihnachtsmann ausgesucht. Nun ist es ja ursprünglich so, dass es den Weihnachtsmann doch gar nicht gibt. Mit ihren neun Jahren ist Nina inzwischen fest davon überzeugt. Doch ist sie dann überrascht, als dieser tatsächlich bei ihr auftaucht und auf ihren Brief reagiert, den sie ihm geschrieben hat. Als wären die Probleme ihrer Eltern nicht genug, hat der oft Freude bringende Weihnachtsmann selbst ein Problem. Er wird nämlich verfolgt, weil das Militär ihn für einen Alien hält.

Die Hauptrollen werden von Sidonie von Krosigk als Tochter sowie von Ursula Karven und Dieter Landuris als Eltern präsentiert. Zuständig für die Regie war Jorgo Papavassiliou. Als Weihnachtsmann ist hier Ralf Schermuly zu sehen. Beim Bild ist das Format 4:3 Anamorph 1.33:1 gegeben. Für den deutschen Ton liegt das Format Dolby Digital 2.0 vor. Der deutschsprachige 91minütige Film wurde im Jahr 2000 produziert und von der Koch Media GmbH veröffentlicht.

Nun ja, manch einer wird vielleicht sagen, der Ausgang wäre schon vorher zu ahnen. Aber das ist nicht so entscheidend. Hier liegt ein schöner Wohlfühlfilm für die Familie und auch zur Weihnachtszeit vor. Dessen Handlung wurde ansprechend inszeniert und zeigt, wie gut überlegt manchmal auch schon Kinder handeln können. Dabei kommen natürlich auch einige witzige Szenen ins Spiel wie beispielsweise mit dem Rentier und seinem lustigen Charakter. Es macht dabei auch Spaß, zu beobachten, wie die Tochter ans Werk geht, um ihre Eltern wieder zu vereinen. Insofern ist das ein Film, der recht viel Harmonie gerade jetzt in diesen Tagen bietet. Doch man sollte auch mal an den anderen Tagen des Jahres reinschauen (Marina Teuscher – 22.12.2013).

 

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