Into the cold

Blickt man auf die Geschichte vom Nordpol, so steht dort, dass der Amerikaner Robert Edwin Peary als erster Mensch im Jahr 1909 am Nordpol angekommen ist. Allerdings wird diese Geschichte doch sehr angezweifelt. Noch heute führt die Geschichte von Robert Peary zu heftigen Diskussionen. Er hatte bereits einige Polarexpeditionen gestartet, bevor er sich im Jahr 1908 zur alles entscheidenden Expedition in Richtung Nordpol aufgemacht hat. Genauer gesagt soll ihn diese am 6. April 1909 an den Nordpol geführt haben. Viel geleistet hat Peary auf jeden Fall. Geehrt wurde er dadurch, dass unweit des Mond-Nordpols ein Krater nach ihm benannt worden ist. Außerdem können das grönländische Pearyland sowie der in der Antarktis liegende Mount Peary besucht werden. Jetzt sind erneut zwei Männer zum Nordpol aufgebrochen, der Geschichte jetzt auf der Blu-ray „Into the cold“ erhältlich ist.

Im Mittelpunkt stehen Sebastian Copeland sowie Keith Heger, die zu Fuß zu einer Dokumentation in Richtung Nordpol aufgebrochen sind. Gezeigt wird dabei, wie hart sie trainiert haben. Anschließend erfolgt der Blick auf die Expedition, bei der die Männer durch die tiefste Kälte zum Nordpol gewandert sind.

Natürlich sind Sebastian Copeland und Keith Heger hauptsächlich in der Dokumentation zu sehen. Verantwortlich für die Regie war dabei Sebastian Copeland.

Beim Bild liegt das Format 1.78:1 vor, während für den deutschen und den englischen Ton das Format  DTS-HD Master Audio 2.0 vor. Freigegeben wurde die Dokumentation von der FSK ohne Altersbeschränkung. Eingestuft wurde der Film dabei als INFO-Programm gemäß § 14 im Sinne des Jugendschutzgesetzes. Die Dokumentation hat eine Länge von 83 Minuten.

Bei drei internationalen Festivals befand sich der Film in der offiziellen Liste der Vorführungen. Für drei weitere Filme konnte sich die Dokumentation bei der jeweiligen Jury durchsetzen. So wurde der Film beim Los Angeles Reel Film Festival gleich zweimal ausgezeichnet. Eine weitere Auszeichnung erhielt der Film beim Indie Spirit Film Festival.

Als Specialfeature sind der Originaltrailer sowie das Wendecover vorhanden.

Ganz klar. Diese Dokumentation ist absolut sehenswert. So wirkt allein schon der Durchhaltewillen beim Training für diese Expeditioin sehr bewundernswert. Schließlich braucht man doch für eine solche Reise eine sehr gute Konstitution. Beeindruckend sind außerdem die Bilder, die Sebastian Copeland und Keith Heger von ihrer Reise mitgebracht haben. Man bekommt schon recht selten solch schöne Einblicke von einer Region zu sehen, an die man nicht alle Tage kommt. Vor allem aber ist die Leistung zu bewundern, die 400 Meilen zu Fuß in Richtung Nordpol zurück zu legen. Was den beiden nach Abschluss dieser Expedition auf jeden Fall bleiben wird, ist nicht nur das anstrengende, was zu dieser Reise gehört. Vielmehr ist ihr Wunsch Wirklichkeit geworden: Sie haben diese ganz gewaltig schwere Aufgabe bewältigt. Schon das kann mitunter ein großer Lohn sein. Allerdings bleibt ein wenig zu bemängeln, dass für eine Blu-ray zu wenig Bonusmaterial vorhanden ist. (Marina Teuscher – 10.12.2013)

 

 

 

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