„Schwarz Rot Gold“ mit Uwe Friedrichsen – Rezension von Johannes Kösegi

Komplette Serie erstmals auf DVD

Bei der Reizüberflutung mit „Tatort“-Wiederholungen und anderen Krimis von Schweden bis Istanbul mit unzähligen Morden ist es eine angenehme Abwechslung, dass es auch Kriminalserien im Fernsehen gibt, die ohne gewaltsam ums Leben gekommene Opfer auskommen. Und weil im Moment kaum dergleichen geboten wird, ist es umso erfreulicher, dass Studio Hamburg die beliebte Krimiserie „Schwarz Rot Gold“ erstmals komplett in einer 9-DVD-Box mit einer Gesamtlauflänge von 1.620 Minuten herausbringt. Hier werden insgesamt 18 Fälle von Wirtschaftskriminalität beim Zoll in Hamburg bearbeitet. In der Frühzeit des „Tatort“ gab es in den 1970er Jahren einmal den ZolloberinspektorKressin, dargestellt von Sieghardt Rupp. Aber die Fälle um den Lebemann und Playboy waren eher satirisch zu verstehen.

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Der Bauernhof – Die faszinierende Welt der Tiere – Rezension von Johannes Kösegi

BBC-Dokumentation über das Landleben

Durch Urbanisierung, Landflucht und eine oft zentralisierte Landwirtschaft wissen in den westlichen Industrienationen viele nicht mehr, wo eigentlich unser Frühstücksei oder der Käse auf dem Brot herkommen. So war es eine gute Idee der britischen BBC, einmal eine dreiteilige Doku-Reihe über das Leben auf dem Bauernhof zu zeigen. In insgesamt 150 Minuten werden die wichtigsten Nutztiere und die harte Arbeit der Landwirte gezeigt.  Nach der Ausstrahlung im österreichischen Privatsender „Servus TV“ bringt Polyband diese nicht nur für Stadtmenschen interessante Dokumentation auf DVD heraus. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verhalten der Tiere unter- und miteinander. Dabei können schnell landläufige Vorurteile ausgeräumt werden.

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Babys – Ihre wunderbare Welt – Rezension von JOhannes Kösegi

Menschliches Verhalten in den ersten beiden Lebensjahren

Vor einiger Zeit faszinierte der Kinofilm „Babys“ in den Kinos. Regisseur und Autor Thomas Balmès dokumentierte den Werdegang von vier Neugeborenen von der Geburt bis zum 18. Lebensmonat. Sie wuchsen in unterschiedlichen Regionen der Erde auf, wobei ihre Kulturen und Lebenswelten völlig verschieden sind. Hauptdarsteller warenPonijao aus Opuvo, vom Volk der Himba aus Namibia, das Mädchen Hattie aus San Francisco, die kleine Mari aus Tokio und Bayar, ein Junge aus der Mongolei. Die Eltern von Ponijao und Bayar sind nomadisierende Viehhirten und leben in freier Natur. Hier haben die Kinder viel Entwicklungsspielraum und leben mit Geschwistern und Tieren eng zusammen. Sie sind oft sich selbst überlassen, weil ihre Eltern hart arbeiten und sich auch um die Tiere kümmern.

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