Hinweis

Über die Fantasie anderer Menschen macht man sich wohl kaum Gedanken. Solche komplizierten Geschichten gibt es doch immer nur im Film. Doch dann kommt der Moment, an dem man erkennen muss, dass man selber in einer solchen Geschichte steckt.

Da ich allein eine knapp 20-jährige Laufbahn in der Verwaltung vorzuweisen habe, gibt es inzwischen bei Facebook eine Reihe von Alben mit Nachweisen, die speziell angelegt sind. Sie beziehen sich beispielsweise auf meine Zeit beim Berliner Senat oder präsentieren meine anderen Webseiten.

Natürlich ist dort auch mein Arbeitsvertrag mit dem Architekturbüro zu finden, den man ja wohl auch anders ausgelegt hat. Des Weiteren ist doch festzuhalten, dass mein Verständnis sehr gering ausfällt, wenn vier Arbeitgeber im Zeitraum von Dezember 1998 bis November 2004 nicht in der Lage sind, mich darüber zu informieren, dass dieser Vertrag für erhebliche Irritationen sorgt, sondern lieber zu lassen, dawss auf dieser Basis noch ein paar Witze entstehen, diese die Zeit überdauern und nicht zeitnah für eine Aufklärung sorgen können.

Wenn ich Laufe, mache ich mir nie Gedanken wo ich langlaufe. Meine Onkologin hat mir empfohlen, viel Bewegung zu haben, weil dies eines der besten Mittel gegen den Krebs ist. Wahrscheinlich wäre es wohl besser gewesen, ich wäre zu den Callcentern gefahren, bei denen ich damals in der Lützowstraße gearbeitet habe, anstatt zu Laufen.

Und sollte man versucht haben (so wie es mir zugetragen wurde), mich im Internet zu finden, ist das äußerst schlecht. Von März 2001 bis Februar 2005 hatte ich keinen eigenen Internet-Anschluss, weil ich mir der Behandlung meiner ersten Krebserkrankung beschäftigt war. Für mich hatten die Arzttermine oder auch die Arbeit mehr Bedeutung als das Internet. Wer von meinen Kontakten sich näher mit meiner Berufslaufbahn befassen möchte, findet in meinem Facebook-Account (https://www.facebook.com/marina.teuscher.98) Alben im Hinblick auf meine berufliche Laufbahn, S-Monatskarten der BVG, Freikarten für Länderspiel und Schlagerchampions sowie Nachweise für meine Krebserkrankungen oder auch Informationen zu meinen Eltern Ingrid (später Ingrid Planeck) und Günter Teuscher.

Für Interessierte sind hier zwei Anhänge, warum die Beziehung zwischen Krebs und Zähnen manchmal kompliziert sein kann. Auch diese Unterlagen sind natürlich schon seit über einem Jahr online. Da ich mit einem besonderen Medikament im Hinblick auf meine Krebserkrankung behandelt werde, musste ich mich im vergangenen Jahr drei schweren Operationen am Kiefer unterziehen. Der Heilungsprozess hat Monate gedauert. Erst dann durfte und darf ich mit dem anderen Präparat behandelt werden. Leider musste ich jetzt einen Monat warten, bis ein weiterer Kosten- und Heilplan bewilligt wurde. In Kürze habe ich den nächsten Zahnarzt-Termin. Damit klar zu kommen, dass man bei einer Krebserkrankung gefühlt fast allein gelassen wird, ist nicht einfach. Ich bin dankbar für mein Umfeld, das mich stärkt.