Vampirschwestern 3

Im Jahr 2012 hatte der deutsche Kinderfilm „Die Vampirschwestern“ in den Kinos Premiere. Die Verantwortung für die Regie lag in den Händen von Regisseur Wolfgang Groos. Es ist die gleichnamige Romanreihe von Franziska Gehm, die die Grundlage für die Fantasy-Komödie legte.

Dabei geht es um die Halbvampir-Schwestern Silvania und Dakaria, die zwölf Jahre jung sind. Sie leben mit ihren Eltern zusammen, bei denen es sich um die Menschenmutter Elvira und den Vampirvater Mihai Tepes handelt. Für sie kommt es zum Umzug in eine deutsche Kleinstadt

Gerade sind die beiden Schwestern in der Schule. Dort soll es zu einem Lauf kommen. Allerdings gibt es einige Probleme. So kann eine der Schwestern mit ihrer Kraft nicht richtig umgehen und verbrennt einen Schulkameraden. Dadurch pausiert der Lauf kurzzeitig, wobei die Lehrerin die Schwestern zur Ordnung ruft. Dass kommt wiederum nicht so gut an, so dass sie schon bald die Antwort zu spüren bekommt. Die beiden Vampirschwestern freuen sich andererseits riesig. Immerhin sind sie doch jetzt zu dritt. Schließlich gibt es nun ihren Halbvampir-Bruder Franz in ihrem Leben. Da lohnt sich der Weg nach Hause umso mehr. Doch zunächst erwartet sie eine Diskussion mit der Mutter, die ihre Kinder davon abhalten möchte, dass sie die Wahrheit über sich erzählen.

Allerdings dauert das Familienglück nicht lange an. Der kleine Bruder ist noch nicht einmal ein Jahr alt, wird jedoch schon bald seinen ersten Geburtstag feiern. Das Leben könnte nicht schöner sein und so freut man sich auf diesen Ehrentag. Doch noch bevor es zur Feier kommt, verändert sich die Welt für alle. Schließlich erfahren sie von dem, was die negativ angehauchte Vampirkönigin Antanasia plant. Sie ist auf der Suche nach einem Thronfolger, wobei sie auf den kleinen Franz kommen wird, wie ihnen ihr Vater erzählt. Es dauert nicht lange bis es zur Entführung des kleinen Bruders kommt, obwohl der Vater recht viel für den Schutz getan hat. Mit dem Baby schafft sie es sogar bis nach Transsilvanien. Dies liegt auch am Verhalten von Silvania gegenüber ihren Eltern Elvira und Mihai, weil sie diese einfach außer Gefecht setzt. Zusammen mit Murdo fährt Daka der Königin nach. Die Vampirfürstin schafft es allerdings, Daka in ihren Bann zu ziehen, nachdem diese das Schloss in Transsilvanien erreicht hat. Nun gibt es nur noch eine Hoffnung, um Franz und Daka zu retten. Diese ruht auf Vampirjäger Dirk van Kombast, Murdo und Silvania.

Für sich allein betrachtet, bietet der Film alles für einen vergnüglichen Abend. Es ist eine schöne Idee, die beiden Schwestern zu beobachten, wie sie den Umgang mit ihren Fähigkeiten lernen. Dabei kann eine der beiden Schwestern ihre Fähigkeiten schon gezielter einsetzen, wobei sie dann schon gern die Nachbarn in Atem hält. Natürlich kommt es zu einem intensiven Einblick in die Vampirwelt, der recht gut gelungen ist. Momente mit schwarzer Kleidung gibt es genug. Doch auch in diesen Augenblicken kommt der Humor nicht zu kurz. Insgesamt ist eine witzige Geschichte entstanden, die Spaß macht, auch wenn man die Romane der Vampirschwestern nicht kennt. Die Darsteller sind gut ausgewählt und setzen Akzente durch die Unterschiedlichkeit, die insbesondere die Familie von Dakaria und Silvania auszeichnen. Wer in die Welt der Vampire und von Transsilvanien eintauchen will, liegt mit dem Film richtig. (Marina Teuscher – 25.02.2018)