All Eyes On Me

Unter der Vielfalt der Musikrichtungen ist das Genre Hip-Hop zu finden. Die Wurzeln dieses Genres ist in der Funk- und Soul-Musik zu finden, deren Ursprung in afroamerikanischen Regionen zu finden ist. Als weitere Merkmale für diese Musikrichtung sind das Scratchen, das Samplen und der Rap bekannt, der seine Wurzeln wiederum im jamaikanischen Toasting hat.

Viele Fans schätzen diese Musik und dürfen sich jetzt beim Erscheinen dieses Films interessiert aufhorchen. Schließlich geht es in dem Film um die Rap-Legende Tupac Shakur.

Die 70er- und 80er-Jahre sind der Zeitraum, in dem Tupac Shakur aufwächst. Dabei ist die Straßen von New York sein Umfeld dar. Seine Eltern sind in dieser Zeit aktive Mitglieder der Bewegung Black Panther. Schon früh wird ihm beigebracht, dass er für etwas einzustehen hat. Dort bemerkt er, welches ungerechte Leben die schwarze Bevölkerung führt. Dieses bewegt sich zwischen der Willkür der Polizei und Drogen, an denen viele Menschen zerbrechen. Dann trifft er den Entschluss, dass er an die Westküste der USA umzieht. Dort beginnt eine Entwicklung, die alles verändert. Zu nächst gibt sich Shakur mit „2Pac“ einen anderen Namen. Plötzlich wird er zum Star, da er Millionen Alben verkauft. Allerdings zeigt sehr viel Ruhm auch seine dunklen Seiten. So kommt es zu Rivalitäten, wobei andere Rapper seine Gegner sind. Schwierigkeiten bekommt er insbesondere mit „The Notorious B.I.G.“. Auf einmal stehen sich die Szene der Ost- und der Westküste gegenüber, wobei es sogar zu Eskalationen kommt. Zu dem hat 2Pac immer wieder Schwierigkeiten mit dem Gesetz, findet aber doch den Weg, weiter an seiner Karriere zu arbeiten. Schließlich kommt es zur Veröffentlichung des Albums „All Eyez on me“.

Biografien haben etwas gutes an sich. Man erfährt einiges von Menschen und kann sie so besser kennen lernen. Das Schwierige daran ist, das man nie zu hundert Prozent sicher ist, inwieweit eine Biografie wahr ist. In diesem Film wird die Seite in den Mittelpunkt gerückt, bei der er die Schwierigkeiten mit dem Gesetz hat. Das ist interessant gestaltet worden. Dies gilt auch für die Szenen auf der Bühne, die richtig gut sind. Allerdings wird dies nicht für alle von Bedeutung sein. Und doch ist es gut, dass es diesen Film gibt. So bleibt die Geschichte von ihm erhalten und kann überzeugen, dass man mit guten Dingen doch etwas erreichen kann. (Marina Teuscher – 09.12.2017)