Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf

Im Jahr 1958 erschien die Comic-Serie Johann und Pfiffikus im Magazin Spirou. Zu dieser Zeit entwickelte der belgische Zeichner Peyo die Schlümpfe. Mittlerweile haben die Schlümpfe schon viel erlebt. So gab es 16 Alben und bereits im Jahr 1975 einen ersten Kinofilm mit dem Titel „Die Schlümpfe und die Zauberflöte“.

Es folgten weitere Kinofilme, wobei die Schlümpfe in Deutschland auf mehrere Weisen auf sich aufmerksam machten. Nunmehr ist der neueste Film der Schlümpfe auf DVD und Blu-ray erhältlich.

Zunächst beginnt die Geschichte mit Schlumpfine, die sich nicht gut fühlt. Sie findet ihr Leben nicht so schön, wie sie es gern hätte. Eines Tages spielt sie mit Clunsy, Schlaubi und Hefty im Wald, als Schlumpfine in die Gefangenschaft von Gargamel gerät. Dabei entdeckt entdeckt er eine Mütze, der er mit Hilfe eines Zaubers den Herkunftsort entlocken kann. Es handelt sich um das verlorene Dorf. Die Geschichte der Schlümpfe wird seit langer Zeit von diesem Mythos begleitet. Dabei geht es um das verlorene Dorf. Zwischenzeitlich befreien die drei anderen Schlümpfe ihre Schlumpfine. Dann kommt der Tag, an dem einiges anders wird. Schließlich wird eine Karte gefunden. Einige Schlümpfe gehen davon aus, dass diese Karte zeigt, wo das Dorf zu finden ist. Es wird nicht lange gerätselt, sondern ein Plan durch Schlumpfine, Clumsy, Hefty und Schlaubi geschmiedet. Allerdings ist Papa Schlumpf damit nicht einverstanden. Er hat schon ziemlich gereizt auf das vorherige Abenteuer reagiert. Daher machen sich die vier ohne seine Erlaubnis auf den Weg. Das Ziel stellt der verbotene Wald dar. Dort sind Kreaturen zu Hause, die magische Kräfte besitzen. Nun bleibt das natürlich nicht unbemerkt. Da gibt es nämlich noch Zauberer Gargamel, der das gleiche Ziel hat. Ausgerechnet Gargamel, der der größte Feind der Schlümpfe ist. Als alle endlich am Ziel sind, reagieren sie doch ziemlich überrascht.

Entstanden ist eine schöne und abwechslungsreiche Geschichte, bei der sich viele Momente aneinander reihen, die zum Schmunzeln und Lachen einladen. Dies fängt schon beim Schlumpf an, der meint, er würde fallen. Es gibt viele weitere witzige Situationen. Sehr ansprechend wirken die Grafiken in den unterschiedlichsten Situationen. Während auch die gute alte Zeichnung ihren besonderen Charme hat, so erweist sich bei diesen Filme die Grafik als große tragende Säule. Die Figuren spiegeln in ihrer Ausstrahlung einem harmonischen Charakter wieder. Zudem punktet der Film durch seine prominente Besetzung bei der Synchronisation. So sind beispielsweise Axel Stein, Christoph Maria Herbst, Iris Berben und Nora Tschirner zu hören. Alle Rollen sind perfekt ausgesucht und machen den Film durch seine witzigen Dialoge (Ich habe es Euch schon tausend Mal gesagt – der verbotene Wald ist verboten!) zu einem besonderen Filmerlebnis. (Marina Teuscher – 19.10.2017)