What the health – Oktober 2017

Wie Konzerne uns Krank machen und warum niemand was dagegen unternimmt.

Das Leben heute ist sehr hektisch geworden. Immer mehr müssen Menschen aufpassen, da zu viele Unwägbarkeiten das Leben begleiten. Oft bleibt nicht einmal genug Zeit für ein vernünftiges Mittagessen. Schnell wird der nächste Imbiss aufgesucht, um eine Currywurst zu essen. In Maßen ist der kulinarische Genuss okay.

Anders sieht es jedoch bei einem regelmäßigen Essen von diesen und anderen ähnlichen Gerichten aus. Darin kann eine Ursache für das verstärkte Auftreten von Zivilisationserkrankungen vorliegen. Es kommt also auf die Ernährung an. Diese kann jedoch mitunter ein Buch von sieben Siegeln sein, weshalb sie im Mittelpunkt dieser Dokumentation steht.

Es gibt heute Krankheiten, bei denen auch von Zivilisationskrankheiten gesprochen wird. Dabei handelt es sich um Krebs, Bluthochdruck, Diabetes und Adipositas. Diese Krankheiten treten nicht ohne Grund auf. Dafür liegt die Verantwortung nicht nur bei einem Faktor. Vielmehr kommt in diesem Fall ein Zusammenspiel zum Tragen. Somit spielen die Umweltfaktoren, die genetische Veranlagung und der individuelle Lebensstil eine Rolle. Das bedeutet zugleich, dass hierbei wieder die Ernährung ins Spiel kommt.

Details zum Film

Präsentiert wird der Film von den Machern des Films „Cowspiracy“, der preisgekrönt von sich reden macht. Ins Kreuzverhör werden die Pharmaindustrie und die Gesundheitsorganisationen genommen. Sie müssen sich unbequemen Fragen und Fakten stellen. Die wichtigen Fragen lauten dabei:

Warum wollen uns Konzerne scheinbar systematisch krank machen?

Wieso unternimmt niemand etwas dagegen?

In der Dokumentation kommt die Rede, dass es in einer Familie mehrere Krebsfälle gab. Zudem stehen die Thesen im Mittelpunkt, die einem heute oft geraten werden: Nicht rauchen oder bestimmte Lebensmittel meiden. Bei tiefergehenden Recherchen tauchen Zweifel auf, wodurch die Neugier geweckt wird, mehr an Informationen zu erhalten.

Wenn der Film eines aufzeigt, dann handelt es sich darum, dass der Ernährung mehr Aufmerksamkeit entgegen zu bringen ist. Allerdings handelt es sich um ein komplexes Thema. Ob sich dieses so einfach in einem Film abhandeln lässt, ist eine andere Frage. Jedoch stellt der Film interessante Fragen und bringt gute Ansätze – gerade in Bezug auf Fleisch. Bei solchen Dokumentationen ist es natürlich von Vorteil, dass sich die Studien nachprüfen lassen. Dadurch werden die Erkenntnisse des Films gestützt und zeigen, dass der Ernährung und auch dem Leben für ein gesünderes Leben wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken ist. Nur so lassen sich Zivilisationskrankheiten vermeiden. (Marina Teuscher – 03.10.2017)