Albion – Der verzauberte Hengst

Eine wesentliche Rolle in diesem Film spielt die Magie, deren Geschichte viel älter ist. Teilweise lassen sich Zusammenhänge bis in die Vorgeschichte zurückführen. Als weitere Stufe sind die altägyptischen, sumerischen sowie mesopotamischen Hochkulturen maßgebend. Aus dieser Zeit sind im Hinblick auf die Magie die frühesten schriftlichen Quellen bekannt.

Ferner bieten sich die Zeiten von Mesopotamien, Ägypten und die Magie im christlichen Europa als einige der bedeutenden Phasen an. Bis in die heutige Zeit hält sich die Faszination der Magie, wobei diese erneut in diesem Film zu spüren ist.

Evie ist 12 Jahre jung, als sich ihr Leben völlig verändert. Während dieser Zeit lebt sie mit ihrem Vater zusammen, der im Rollstuhl sitzt. Selbst arbeitet sie in einem Verkaufsstall für Pferde und versteht sich im Umgang mit Pferden. So kann sie auch die Unruhe spüren, als ein Pferd gerade von jemand ausgeritten wird. Wenig später kommt der Besitzer vom Verkaufsstall zu ihr und meint, dass sie am nächsten Tag anwesend sein soll. Obwohl Evie nur wenig Lust hat, da gerade die Weihnachtszeit ist, wird sie von dem Besitzer zur Anwesenheit überredet. Sie ist zwar nicht begeistert, da es sich um den Weihnachtstag handelt, doch will Evie zum Verkaufsstall. Sie trifft auf dem Weg ein schwarzes Pferd, das sie durch seine majestätische Ausstrahlung anzieht. Dabei handelt es sich nicht einfach nur um ein Pferd, das man auf jeder Wiese findet. Vielmehr ist es ein magisches Pferd, dass sie besteigt und mit dem Hengst reiten will. Als es zu einem Sprung über einen Baumstamm kommt, stürzt sie vom Pferd. Durch den Hengst kommt es zur Öffnung eines Tores, so dass die fantastische Welt Albion zugänglich wird. Evie betritt diese Welt und lernt viele neue Leute kennen. Als sie eine Treppe hinunterläuft, wird sie begrüßt. Man teilt ihr mit, das man sie erwartet hat. Ihr wird erklärt, dass es sich um die Welt von Albion handelt. Außerdem lernt sie die Königin und eine Äbtissin kennen. Wo nette Leute sind, ist auch ein Feind nicht weit. Es handelt sich um den General Eeder. Mit der Zeit wird allerdings noch etwas anderes deutlich. Der Aufenthalt von Evie hat einen wesentlich tieferen Hintergrund. Sie trägt einen verborgenen Schlüssel in sich, der zur Rettung eines ganzen Volkes dient.

Das besondere Detail bei diesem Film setzt Castille Landon. Sie schrieb das Drehbuch und war verantwortlich für die Regie. Entstanden ist aus dieser Kombination ein Wohlfühlfilm für Kinder, der zurecht die Altersfreigabe ab sechs Jahren besitzt. Die einzelnen Sequenzen für die Kinder sind ansprechend umgesetzt und wirken nicht zu überladen. Am Ende nimmt der Film eine leichte überraschende Wendung, die ebenfalls wie die gesamte Handlung gut aufgebaut ist. Sowie der Film auch für die Kinder geeignet ist, bietet er sich zugleich als interessanter Film für einen Familiennachmittag an. (Marina Teuscher – 28.08.2017)