David Attenborough: Könige der Lüfte

Wenn es um Naturdokumentationen geht, ist sich die Qualität der Produktionen von Sir David Attenborough bewährt. Er hat sich als britischer Naturforscher und Tierfilmer einen weltweit anerkannten Namen gemacht. Zugleich handelt es sich bei ihm um den jüngeren Bruder von Richard Attenborough, der sich wiederum einen Namen als Schauspieler und Regisseur gemacht hat.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte von Sir David Attenborough bereits im Jahr 1956 mit dem Buch „Zoo Quest to Guyana“. In der heutigen Zeit ist die nun vorliegende Dokumentation erschienen.

Wenn es um das Leben geht, gibt es viele Rätsel, die teilweise noch nicht gelöst sind. Dazu gehört die Frage, warum es nur bestimmten Tieren möglich ist, zu fliegen. Als Frage steht außerdem im Raum, warum sich die Anzahl Im Mittelpunkt der ersten Folge stehen die sogenannten Flugpioniere. Schließlich gab es vor den Dinosaurierern noch weitere Lebewesen in Form von Insekten auf dem Planeten zu finden. Belegt wird dies durch Fossilien, die etwas über Libellen aussagen. Flügel hatten diese schon vor mehr als 320 Millionen Jahren. David Attenborough begibt sich auf eine Reise in den indonesischen Regenwald. Dort findet er Flugkäfer, die durch ihre Tollpatschigkeit überraschen. Eine andere Reise führt ihn nach Spanien. Er findet dort einen Schmetterling, der sich grazile Flügel auszeichnet. Dadurch wird es diesem Schmetterling ermöglicht, dass er einmal den halben Globus jährlich umfliegt.

Enthalten sind die folgenden Episoden:

Erste Flieger

Rivalen

Triumph

Als Extra befindet sich auf der Disk der Beitrag „Behind the scenes“.

Unterstützt werden die eindrucksvollen Bilder durch die 3D-Technologie, was den Bildern eine intensivere Note verleiht. Gerade bei Dokumentationen wird den einzelnen Folgen dadurch eine größere Aussagekraft verliehen. Der entscheidende Moment liegt darin, dass sich mit fortlaufender Entwicklung sich weitere Ansätze ergeben, um weitere Ursachenforschung und Analysen zu betreiben. Klare deutliche Bilder unterstreichen die Qualität von Sir David Attenborough, die Fernsehzuschauer ohnehin gewohnt sind. Mit dem 50-minütigen Bonusmaterial stellt die Serie einen echten Hingucker da und wird schon alle Naturfans erobern. Eine fantastische Leistung ist es zudem, dass er sich von seinem Alter nicht unterkriegen lässt und mal eben nach Indonesien reist. (Marina Teuscher – 02.08.2017)