Verrückt nach Fixi

Als Teenager ist das Leben völlig unbeschwert. Schließlich erfolgt das Auffangen von vielen Problemen durch die Eltern. Als Teenager gilt man in einem Alter von 13 bis 19 Jahren. Häufig ist es das Alter, in dem Jugendliche von der Oberschule abgehen. Dann beginnt für sie eine weitere Lebensstufe, die ins alltägliche Leben als Erwachsener führt. Oft kommt es wie beispielsweise auf dem Gymnasium zu Abschlussfeiern wie dem Abiball. Unangenehm wird es, wenn das Abschlussgeschenk eine Gummipuppe ist.

Im Mittelpunkt des Films steht Tom, der ein netter Typ ist. Doch reicht nett sein aus, um eine Frau zu gewinnen? Sie scheinen nicht immer auf nette Frauen zu stehen. So fand Tom noch nicht den richtigen Zugang zu einer Frau und gilt demnach als männliche Jungfrau. Als wäre das nicht schon schlimm genug, erwartet ihn eine riesige Demütigung. Schließlich findet der Abi-Ball statt. Vor allen Mitschülern erhält er eine Puppe in Lebensgröße überreicht, die er schnell wieder los werden möchte. Natürlich trinkt sich Tom seinen Kummer erst einmal weg. Allerdings versucht er doch erst einmal zu schlafen und geht deshalb nach Hause. Die Puppe ist an seiner Seite. Zur Überraschung kommt es am nächsten Morgen. Plötzlich ist die Gummipuppe Fixi lebendig. Tom’s Mutter ist die erste, die Fixi kennen lernt. Und dieses Aufeinandertreffen verläuft doch ziemlich irritierend, der Sohn plötzlich mit einer Frau. Später treffen sie sich am Frühstückstisch, wobei Fixi das nachspricht, was der kleine Bruder nachspricht. Auf einmal steht Tom zudem richtig im Mittelpunkt. Er nimmt an coolen Partys teil und findet eine Vielzahl neuer Freunde. Nur stellt sich die Frage, ob das wirklich alles so echt ist wie es scheint. Hat das Leben nicht vielleicht sogar etwas mehr zu bieten als den schönen Schein?

Der Film zeigt sich von zwei Seiten interessant. Zunächst einmal dürften sich Teenager darüber freuen. Schließlich ist es ein Film, der gezielt auf sie eingeht. Die Welt, die sich ihnen zeigt, ist nicht immer einfach. Doch es gibt Wege, einen Umgang zu finden. Selbst wenn man Teenager ist. Dabei gibt es einiges zum Schmunzeln, was vielleicht nicht für jedermann ist, doch einfach zum Film

gehört. Es gibt allerdings noch eine zweite Seite im Film. Gezeigt wird, dass das Leben noch eine andere Seite hat. Die besteht darin, herauszufinden, was wirklich für einen im Leben zählt. Das wurde ganz nett umgesetzt und wird sich ganz gut durchsetzen, da Tom an einigen Stellen doch recht tollpatschig wirkt. (Marina Teuscher – 25.06.2017)