Dirty Cops – War on everyone

Das Leben von Polizisten ist nicht einfach. Sie bestehen die unterschiedlichsten Abenteuer. Natürlich ist es gut, wenn das Timing der Partner aufeinander abgestimmt ist. Nur haben Polizisten bei ihrer Arbeit nicht immer ein einfaches Leben. Schließlich müssen sie in vielen Fällen improvisieren und können nicht nach einem konkreten Plan vorgehen. Manchmal gehen sie allerdings andere Wege und lenken ihr Leben auf eine korrupte Bahn. Für dieses Leben haben sich die Polizisten Terry und Bob in diesem Film entschieden.

Terry Monroe und Bob Bolano arbeiten bei der Polizei und verstehen sich bestens. Sie haben sich der Korruption ergeben. Ihr Arbeitsbereich befindet sich in Albuquerque in New Mexico. Ihr Tag beginnt morgens so, dass sie mal eben Lust haben, „ein paar Ärsche“ aufzureißen. Vor allem haben es Kriminelle nicht einfach bei ihnen. Allerdings landen diese nicht im Knast, sondern bekommen erst einmal eine Erpressung verpasst. Auf der Straße nehmen sie einen Pantomimen auf’s Korn. Allerdings bekommen sie auch noch eine „Nachhilfestunde“ darin, wie man sich als Polizist verhält. Das Leben ist also wirklich nicht einfach. Sie treffen auch auf den Manager eines Strip-Clubs, den sie ebenfalls erpressen. Dieser hält allerdings nicht still und informiert seinen Boss James Mangan. Der britische Auswanderer ist ein wenig exzentrisch veranlagt und zugleich als Gentleman-Junkie bekannt. So hört dieser von der Begegnung mit den korrupten Polizisten. So scheinen die Pläne der beiden Cops nicht realisieren zu lassen. Ursprünglich wollten sie die Ganoven abzocken. Dann allerdings stellt sich heraus, dass Mangan ein düsteres Geheimnis hat. Nun fängt die Geschichte an, eine persönliche Note zu erhalten.

Spätestens wenn der Name Huggy Bear fällt, fühlen sich Serien-Fans an Starsky & Hutch erinnert. Das Duo kommt fast genauso daher wie die beiden Helden der Serie aus den 70er Jahren. Allerdings möchte man meinen, dass dieser Film um Nuancen härter ist. Dabei liegt der Unterschied zumindest auch darin, dass zwischen der Serie und dem Film mehr als drei Jahrzehnte liegen. Von daher sind die Unterschiede zu merken. Es geht unruhiger zu als zu damaliger Zeit. Außerdem waren die beiden Top-Polizisten der 70er Jahre nicht korrupt im Gegensatz zu diesen beiden Polizisten, die schon einmal gern Umwege gehen. Vor allem geht es in vielen Momenten teilweise ziemlich zynisch zu – dabei allerdings so geschickt, das der Film einige lustige Nuancen hat und seinen eigenen Stil entwickelt. (Marina Teuscher – 23.05.2017)