Timecop

Nicht erst seit der Filmtrilogie „Zurück in die Zukunft“ sind Zeitreisen ein beliebtes Thema, das in Filmen gern aufgegriffen wird. In der Science-Fiction und in der Physik handelt es sich um Bewegungen in der Zeit. Vom gewöhnlichen Zeitablauf weichen diese Reisen ab. Dabei ermöglicht die Relativitätstheorie die Beschreibung von Szenarien.

Albert Einstein unterscheidet zwischen Reisen in die Vergangenheit und Reisen in die Zukunft. Ein gutes Beispiel ist die Trilogie „Zurück in die Zukunft“, wo es jeweils in der Serie zurück und vorwärts geht. Nun bricht eine neue Zeitrechnung an, da Zeitreisen im normalen Alltag längst Realität sind.

Die neue Zeit bringt jedoch Ärger mit sich. Plötzlich bahnt sich eine neue Generation von Verbrechern ihren Weg. Schließlich ermöglichen die neuen Zeiten eine Veränderung von historischen Ereignissen. Zudem kann eine Kontrolle von Finanzmärkten erfolgen. Außerdem ist das gezielte Treiben ganzer Nationen in den Ruin denkbar. Natürlich bekommen Leute Angst vor zu viel Missbrauch. Daher erfolgt die Gründung der Time-Enforcement-Commission (TEC). Innerhalb des Aktionsradius gilt nur das Gesetz, dass keine Reisen in die Vergangenheit zugelassen sind. Doch es kommt der Tag, an dem alles anders werden soll. Jemand will sich die neue Technik zu Nutze machen. Es beginnt im Jahr 1863, als eine Goldlieferung von Soldaten transportiert wird. An einer Stelle hält der Transport an, weil dort ein Mann steht. Dieser bittet die Soldaten um das Gold, wobei die Soldaten die Herausgabe ablehnen. Daraufhin holt sich der Mann das Gold mittels moderner Waffen. Dann kommt es zu einem Sprung in neuere Zeit, wo zunächst über das Thema Zeitreisen diskutiert wird. Etwas später ist Max mit seiner besseren Hälfte unterwegs. Dabei gelingt es ihm, einen Taschendiebstahl zu verhindern. Schon bald sollen weitere Unruhen beginnen. Aus diesem Grund erhält Zeitpolizist Max Walker den Auftrag, mit Ermittlungen zu beginnen. Er bekommt schon bald mit, dass auch ein Politiker seine eigenen Gedanken hat.

Wer nach zwei Jahrzehnten auf den Film schaut, stellt schnell fest, dass dieser Klassiker nichts von seinem Reiz verloren hat. Mit Jean Claude van Damme steht ein Actionheld im Mittelpunkt, der diesmal zeitweilig als Familienheld zu sehen ist. So häufig ist das in den vorliegenden Filmen bisher nicht zu sehen gewesen. Die Actionelemente stimmen, wobei bei mehr als zwei Jahrzehnten (Filmproduktion: 1994) die Bildqualität nicht ganz perfekt ist. Die Geschichte insgesamt stellt eine reizvolle Story dar und bringt mit den unterschiedlichen Zeitströmen interessante Noten in die Handlung. (Marina Teuscher – 19.03.2017)