Jeder gegen Jeden – März 2017

Jedes Land hat seine besonderen Filmschmieden und gewinnt mit so manchem Werk zusätzlich an Aufmerksamkeit. Dies zeigt die Liste der spanischen Filme, die teilweise in Co-Produktion mit anderen Ländern erfolgten. Dazu gehören Werk wie „Pans Labyrinth“, „Der Maschinist“ und der bekannte Italowestern „Django“ mit Franco Nero. Nun machen die Filmemacher aus Spanien mit einem neuen Werk auf sich aufmerksam.

Im Mittelpunkt steht eine Bank in Valencia. Der Morgen ist regenerisch und diesig. Sechs bewaffnete Gangster haben ein gemeinsames Ziel, als sie vor einer Bank vorfahren. Sie wollten die Schließfächer der Bank ausräumen. Da gibt es allerdings ein Problem in Form von 12 Geiseln. Diese holen sie nach Betreten der Bank aus ihren Räumen. Eine der Geiseln hat allerdings eine Waffe in der Hand und versucht, die Gangster in Schach zu halten. Doch einer der sechs Gangster kann ihm schnell den Wind aus den Segeln nehmen. Da liegt soviel Sprengkraft drin, dass es ausreicht, um einen ganzen Straßenblock zu zertrümmern. Daher ergibt sich der Angestellte. Trotzdem wollen die sechs Bankräuber entkommen. Genau das soll sich allerdings als Schwachpunkt erweisen. Dazu haben sie einen Tunnel gegraben, der sie in die Freiheit führen soll. Unter den Bankräubern befinden sich Gallego und Uruguayo unter den sechs Banditen. Sie wollen dieses eine Ding drehen, das so groß ist, dass sie nie wieder aktiv werden brauchen. Allerdings kommt es anders als geplant. Schließlich kommt es anders als geplant. Ein starker Regenfall setzt ein. Es kommt auch noch zu einer Überschwemmung. Das heizt die Stimmung unter den sechs Männern umso stärker an, so dass alle gereizt sind. Dann beziehen Sondereinsatzkommandos vor der Bank Stellung. Das Schwierige daran ist, dass die Männer der SEKs keine Ahnung vom Inhalt der Schließfächer haben. Und das ist hochexplosiv – noch explosiver als die Dynamitwesten. Allerdings ist auch die Polizei der Meinung, dass die Gangster nicht viel Ahnung haben, was jedoch täuscht. Schließlich gibt es das Schließfach mit der Nummer 314. Jedoch handelt es sich bei dem Inhalt nicht um das, was die Gangster erwartet haben.

Zu den Extras auf der Disk gehören das 29minütige Making of sowie ein Action Street Marketing. Des Weiteren gibt es den Trailer sowie den Teaser.

Das neueste Highlight aus Spanien zeigt einen ansprechenden Bankräuberfilm. Die Geschichte besitzt einen recht flüssigen Aufbau, was sich schon mit den ersten Aufnahmen zeigt. Der Film bietet von Anfang an einiges an Spannungselementen, ohne dass die Geschichte zu überzogen wirkt. Interessant sind vor die Diskussionen zwischen den Bankräubern, die ihre großen Pläne haben, doch halt auch an Grenzen stoßen wie allein am Regen deutlich wird. Der Tunnel zieht das Wasser an und bereitet den Bankräubern einige Probleme. Die verschiedenen Handlungsstränge sind gut miteinander verbunden und sind den Blick in den Film wert. (Marina Teuscher – März 2017)