Der Winterprinz – Miras magisches Abenteuer

Norwegen besitzt mit seiner geheimnisvollen Landschaft eine gute Perspektive für schöne Fernsehserien und Spielfilme. Allein die Längenausdehnung hat ein beträchtliches Ausmaß. Deutlich wird dies an der Luftlinie von Kristiansund nach Hammerfest, das in der Nähe vom Nordkapp liegt. Die Distanz liegt bei 1.572 Kilometern. Zudem zeichnet sich das Land durch die Grenze nach Schweden aus, deren Länge 1.619 Kilometer beträgt.

Gekennzeichnet ist das Land von Gebirgsmassiven und Hochebenen. Zudem sind 26 Gipfel in einer Höhe von mehr als 2.300 Meter zu erreichen. In dieser abwechslungsreichen Landschaft kommt es immer wieder zu Dreharbeiten von Filmen und TV-Serien. Davon ist eine der Serien als Grundlage für den Film „Der Winterprinz“ anzusehen.

Mira ist eine junge Schülerin, die viele Träume hat. Sie erzählt von ihrer Zeit bei Eiril und das die Höhle eines Tages eingestürzt ist, durch die sie zu Eiril kam. Der einzige Weg, dorthin zurückzugelangen ist es, davon zu träumen. Am nächsten Tag holt sich Mira ein Buch über Traumdeutung und versucht auch den Traum von ihrem Vater zu deuten. Bei einem Gespräch mit ihren Eltern kommt heraus, dass

Weihnachten ist ein schönes Fest und wird von vielen Menschen gefeiert. Schon einmal war Weihnachten in Gefahr. Drei Jahre ist es her, seit Eiril zu besonderen Maßnahmen greifen musste. Schließlich gibt es diese Welt und das magische Königreich Ridderdalen. Damit das Weihnachtsfest nicht weiter von dem Bösen bedroht wird, hat Eiril vor drei Jahren das Portal geschlossen. Neues Unheil lässt nicht lange auf sich warten. Dabei handelt es sich um Lord Snerk, einem bösen Zauberer. Für seine Untaten ist er einst bestraft worden und verkauft jetzt auf der Straße. Er hat sich als Ziel gesetzt, dass er die Weltherrschaft erlangen will. Nun gelangt er zu allem Übel auch noch eine magische Rüstung. Dadurch ist er plötzlich so gut wie unbesiegbar. Daher will er Eiril vom Thron stoßen und selbst regieren, was ihm auch gelingt. Das schlimme ist dabei, dass sie von Kevin getrennt ist, ihrem besten Freund. Dieser will gerade einen Weg zurück nach Ridderdalen finden. Nun bleibt Eiril nichts anderes übrig, als das Portal wieder zu öffnen und in die Welt auf die andere Seite zurückzukehren. Wieder geht es um die Rettung des Festes der Liebe. Klappt es auch, den Weihnachtsgeist in beiden Welten wieder zu erwecken? Eiril findet in der anderen Welt bald Helfer, die mit ihr ins Märchenland gehen. Natürlich handelt es sich um Kevin und Mira, mit denen sie schon ein Abenteuer bestanden hat. Sie wollen Snerk in seine Schranken weisen.

Herausgekommen ist ein wunderschöner Familienfilm, der sich um die schönste Zeit des Jahres dreht. Dabei kommen die kleinen Tiefen des Lebens ebenso wenig zu kurz wie die großen Werte des Lebens. Besonders wird Weihnachten beziehungsweise dieser gewisse Zauber hochgehalten. Vor allem wird die Botschaft vermittelt, dass der Zusammenhalt besonders wichtig ist. Die Geschichte ist voll mit Fantasy-Elementen, die passend auf die Geschichte abgestimmt sind. Zudem wird einmal mehr deutlich, welch faszinierende Landschaft Norwegen vorweisen kann. Marina Teuscher – 18.12.2016)(