Risen

Die Geschichte von Jesus Christus ist vielen ein Begriff. Maßgebend ist dabei das Neue Testament. In diesem ist die Aussage enthalten, dass es sich um den Sohn Gottes handelt. Entsandt wurde dieser, um die Menschen zu erlösen. Einige Zeit später war im ältesten Evangelium noch nichts von dem zu lesen, dass es zu einem nachösterlichem Erscheinen von Jesu gekommen sei. Um eine Auferstehung und Jesus geht es auch in diesem Film.

Die jüdische Bevölkerung ist in Aufruhr, was den römischen Machthabern gar nicht gefällt. Daher fassen sie einen sehr harten Entschluss. Es kommt zur Kreuzigung von Jesus. Bei Clavius handelt es sich um einen römischen Militärtribun. Er greift gern zu Taten und vollendet diese, wenn sie auf einem Befehl der römischen Generäle beruhen. Dieser wird zusammen mit seinem Berater Lucius beauftragt, sich mit den Ereignissen zu beschäftigen, die nach dem Tod von Jesus auftraten. Der ursprüngliche Plan, den die Machthaber verfolgten, schlug fehl. Sie hofften, dass die Kreuzigung die Unruhen im Volk beenden würden. Allerdings trat das Gegenteil ein und so müssen noch immer Soldaten in den Kampf ziehen. Dann kommt es jedoch noch schlimmer. Es taucht das Gerücht auf, dass es zu einer Wiederauferstehung von Jesus gekommen sei. Dabei war der Leichnam von Jesus doch sehr gut versteckt worden. Dieses Gerücht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und findet „Nahrung“ darin, dass der Leichnam einige Tage später verschwunden ist. Plötzlich kommt es zu einer neuen Herausforderung der Macht von Rom. Dort wird man nervös, weil Jesus nicht gefunden wird. Allerdings schreiten die Unruhen weiter voran. Im Laufe der Zeit schreiten die Ermittlungen weiter fort. Dabei kommt Clavius ins Nachdenken über sein eigenes Tun.

Etwas besonderes ist der Film schon aufgrund der Besetzung der Rolle mit Joseph Fiennes. Dabei wurde vor allem ein heißes Eisen angepackt. Es geht um die Unruhen in der Zeit nach der Kreuzigung von Jesus. Diese Zeit vor Jahrtausenden war nicht einfach und so kompliziert erfolgt auch die Darstellung. Vor allem ist beeindruckend, wie intensiv die Darstellung erfolgt. Zugleich wird gezeigt, dass das Leben oft Veränderungen bereit hält, die einen von einer auf die andere Minute anders auf das Leben blicken lassen. Auch Clavius stellt fest, dass er verschiedene Aspekte plötzlich von einer ganz anderen Seite sieht. Für ihn schon bald nichts mehr so wie es einmal war, was durchgängig gut im Film vermittelt wird. (Marina Teuscher – 17.11.2016)