Cowspiracy

Weltweit hat das Klima ein unterschiedliches Bild. Schließlich fallen alle meteorologischen Vorgänge in diesen Bereich. Eine andere Definition erklärt das Klima auf diesem Weg: Alle möglichen Wetterumstände, die an einem Ort möglich sind, werden als Klima bezeichnet. Dazu gehören ebenso die tages- und jahreszeitlichen Schwankungen. Allerdings besteht zwischen den verschiedenen Sphären ein Zusammenspiel, wobei es um die Atmosphäre, die Meere sowie um die Kontinente geht.

Eine Rolle spielen kann jedoch auch die Instabilität der Erdbahn, was sich bei Eiszeiten und Warmzeiten bemerkbar macht. Doch es gibt noch mehr Einflüsse, die sich auf das Klima auswirken. Obwohl manche Themen schon länger bekannt sind, wird jedoch nicht über alles genau gesprochen. Dieses wollen die Macher von Cowspiracy ändern.

Schon vor Beginn der Dreharbeiten zu diesem Film war klar, das es um kein einfaches Thema geht. Es geht um die Klima-Killer Nr. 1. Dabei handelt es sich Agrarwirtschaft und Viehzucht, die industriell betrieben wird. Somit sind die schuldigen Faktoren für die globalen Umweltprobleme gefunden. Ein offizieller Bericht vom World Watch Institut fördert dieses Detail zu Tage. Dabei geht es um die freigesetzten Treibhausgas-Emissionen, die die Erdatmosphäre belasten. Zu 51 Prozent stammen diese von Nutztieren. Der so vielfach geschmähte Transportsektor belastet die Umwelt gerade einmal mit 13 Prozent. In diesem Fall stellt sich die Frage, warum dieser so wichtige Aspekt vor vielen Stellen nicht beachtet wird. Dies gilt für das Rainforest Action Network ebenso wie für die Sufrider Foundation, den Sierra Club oder Greenpeace. Mit diesem Thema haben sich die Dokumentarfilmer Keegan Kuhn und Kip Andersen intensiv auseinander gesetzt. Dabei haben sie auch die genannten Organisationen mit unbequemen Fragen konfrontiert. Sie wollen herausfinden, warum dieser Tatsache so wenig Beachtung findet. Zu Wort kommen viele Wissenschaftler, da auch weitere Organisationen von diesem Thema betroffen sind. Allerdings sind sie auch an Nachhaltigkeit interessiert ist und suchen daher nach Wegen, um die Umwelt besser zu schützen.

Seit Jahren ist dieses Thema immer wieder in den Medien präsent. Und tatsächlich erscheint es so, dass das Thema kaum Beachtung findet. Schließlich gibt es genug andere Faktoren, die die Umwelt belasten. Wenn das mit Sicherheit auch für einige kein einfaches Thema ist, so ist es doch gut, dass sich die beiden Dokumentarfilmer damit beschäftigt haben. Sie führen deutlich vor Augen, dass das Klima eine sensible Angelegenheit ist, die besser zu beachten ist. Jeder kann in einem gewissen Umfang dazu beitragen. Von daher ist es gut, dass diese Dokumentation die Augen etwas mehr öffnet. Schließlich lässt sich schon mit kleinen Schritten viel erreichen.(Marina Teuscher – 22.09.2016)