Kaufhaus Cop 2

Detektive haben es im Leben nicht einfach. Sie arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen und lösen verschiedene große oder kleine Fälle. Von vielen Fällen bekommt die Öffentlichkeit natürlich nichts mit. Schließlich gehört es oft zu den Aufgaben, Leute zu observieren. Doch ein Detektiv wird auch in Hotels oder in Kaufhäusern benötigt. Natürlich stehen die Privatdetektive wie auch die Kaufhausdetektive oder Kaufhaus Cops oft im Mittelpunkt von Filmen wie beim Kaufhaus Cop 2.

Lange ist es her, seit Paul Blart in Urlaub war. Nun hat er endlich wieder Gelegenheit, zu erleben, wie es sich mit dem Wort Urlaub anfühlt. Tochter Maya begleitet ihn in den Urlaub, der die beiden nach Las Vegas führt. Dort soll die Security Guard Expo stattfinden. Diese Tage will Paul für etwas Entspannung nutzen. Schließlich arbeitet er bereits sechs Jahre als Sicherheitsmann im Kaufhaus durch. Zudem ist er endlich mal wieder mit seiner Tochter zusammen. Die hat allerdings inzwischen geplant, von zu Hause auszuziehen. Schließlich beginnt diese bald mit dem Besuch des Colleges. Daher will er die Tage des Urlaubs gut nutzen. Allerdings macht Maja im Hotel eine interessante Bekanntschaft. Lane, Mitarbeiter des Hotels, kann Maya schon bald für sich begeistern. Dagegen möchte Paul die Zeit im Hotel genießen. Er startet auch noch Flirtversuche, die jedoch nicht auf Anhieb klappen. Zudem begibt er sich auf abenteuerliche Fahrten mit dem Segway. Doch kommt es auch noch anders. Schließlich machen ihm das die Sicherheitsleute vom Casino nicht einfach. Sie setzen immer wieder Sticheleien in Umlauf, mit denen Paul sich auseinander setzen muss. Plötzlich kommt jedoch Vincent ins Spiel. Zusammen mit einer Reihe von Kriminellen will er in Las Vegas auf einen großen Raubzug gehen. Es gibt einen Plan, der sich gegen eine Reihe von Casinos und Hotels richtet. Damit ist gleichzeitig die große Stunde von Paul gekommen. Er schafft es Leute zu finden, die mit ihm den Gegenangriff starten.

Bei einer Filmbewertung folgt der Blick logischerweise auf die Hintergrundgeschichten rund um den Film. Dabei fällt einmal mehr auf, das ein Film aus mehreren Ansichten anzuschauen ist. Wer mit einem kritischen Blick darauf schaut, wird sicher etwas zu bemängeln finden. Wem es allerdings darum geht, einfach Spaß zu haben (das wird wohl vielen Zuschauern so gehen) – der ist bei Kevin James in vielen seiner Filme garantiert – der landet mit dem Film einen Haupttreffer. Es ist schon einige Schmunzler wert, wie er seine Tollpatschigkeit unter Beweis stellt. Vor allem zeigt er, dass er immer noch ein Held sein kann. Allein dadurch wird der Film schon sehenswert. Obwohl er noch wesentlich mehr kann, wird er auch für viele immer noch ihr King of Queens sein.  (Marina Teuscher – 17.08.2018)