Uwe Ochsenknecht

Der deutsche Schauspieler Uwe Ochsenknecht ist zugleich auch als Sänger beruflich aktiv. Begonnen hat er seine Karriere im Jahr 1981. Damals wurde der Film „Das Boot“ präsentiert, in dem Jürgen Prochnow und Klaus Wennemann mitspielten. Es wurde ein riesengroßer Erfolg für alle und besonders für Regisseur Wolfgang Petersen, der später sogar in die USA ging. Für Uwe Ochsenknecht wurde der Film „Männer“ ebenfalls zu einem großen Erfolg. Mit diesen beiden Film wurde er in der Öffentlichkeit noch bekannter, nachdem seine Karriere bereits im Jahr 1978 begonnen hatte.

Es sollte viele weitere Auftritte in Filmen und einzelnen Episoden von Serien folgen. Zu dem wurde der Schauspieler mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er das Filmband in Gold und den Deutschen Filmpreis in Gold. Nun hat er sich Zeit genommen und seine Biografie geschrieben. Sie ist unter dem Titel „Was bisher geschah“ bei Lübbe erschienen.

Natürlich führt der Weg dabei zurück in die ganze frühe Zeit seiner Kindheit. Wie schon für viele Kinder ist ihm der Name Nutella natürlich noch ein Begriff. Doch auch die wichtigsten Menschen der Welt, seine Eltern vergisst er dabei nicht. Allerdings war diese Zeit seines Lebens auch nicht immer einfach. Und doch hat er hindurch gefunden, weil er auch viele gute Freunde hatte. Dann hat auch ihn der Zeitpunkt erreicht, dass er von zu Hause ausziehen wollte. Von nun an schildert er ganz genau seinen weiteren Werdegang.

Bei Biografien denkt man mitunter immer, was hat denn der schon zu erzählen. Bisher war ich da immer etwas skeptisch eingestellt. Doch spätestens, wenn jemand in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist und es vielleicht auch nur aus nichtigen Anlässen zu Verwechslungen kommen kann, sollte man die Meinung überdenken. Von daher finde ich es gut, dass Uwe Ochsenknecht ein Einblick in sein Privatleben gewährt. Schließlich hat er viele Fans, die ihn einfach etwas näher kennen lernen möchten. So haben sie einen Einblick in das Leben Ihres Stars, der doch eine sehr menschliche Seite hat. Schließlich hat er doch die ganz typischen Erlebnisse gehabt. Aufgeschrieben hat er alles in einem recht klugen Stil.

Gewidmet hat er die Biografie seinen vier Kindern. Sie erfahren auf diesem Wege aus erster Hand von ihrem Vater, was er erlebt hat und was ihn bewegt. Das stellt für mich eine gute Alternative dar, sich so zu präsentieren, wie er ist, was er erlebt hat und was ihn geprägt hat. Und vor allem macht er es zur richtigen Zeit. Das ist besser, als wenn er eines Tages etwas über sich erfährt, was gar nicht der Realität entspricht. (Marina Teuscher – 2013)