Purga Torum

Planetensysteme haben einen ganz besonderen Reiz. Es handelt sich dabei um eine Gesamtheit von Himmelskörpern oder Planeten, die nicht selbstleuchtend ausgeprägt sind. Diese sind durch die Gravitationskraft verbunden und drehen sich um wenigstens einen gemeinsamen Zentralstern. Allerdings kann es sich um einen den Sternen ähnlichen Himmelskörper handeln, zu denen der Braune Zwerg gehört. Wird ein Planetensystem im ganzen betrachtet, ist die Rede von der Gesamtheit eines physikalischen Systems. Genauer bedeutet dies, dass es um den Zentralstern und um astronomische Objekte mit kleinerer Ausprägung geht. Das bekannteste Planetensystem stellt das Sonnensystem mit der Sonne dar. Doch es gibt noch eine Reihe von weiteren Planetensystemen wie

47 Ursae Majoris
Gliese 876
HD69830

Ein Planetensystem steht auch im Mittelpunkt des Romans „Purga Torum“.

Die Einleitung im Allgemeinen
Ein großer Moment steht mit dem Hubble Teleskop bevor. Es soll tiefer in den Weltraum blicken als jemals zuvor. Doch da wird das renommierte Teleskop von einem Virus lahmgelegt. Zu dem gibt es da plötzlich die Botschaft: „Die Menschheit darf nicht weitersuchen.“ Es stellt sich die Frage, um was sich bei der Botschaft handelt. Soll es sich dabei um eine Warnung handeln? Oder ist hier von einer Drohung auszugehen? Zur gleichen Zeit verändert sich die Situation in der verbotenen Festung von Trahpeh dramatisch. Dort bricht eine Seuche aus, die viele Opfer fordert. Liv Adamsen hat von alledem jedoch gar keine Ahnung. Doch spürt sie das heranziehende Negative. Sie weiß, das nichts aufhalten lassen wird. Das wirft die Frage auf, was sich aus dieser Zeit für die Menschen ergeben wird. Gibt es einen Neuanfang? Oder naht gar das Ende aller Zeiten?

Mehr über den Autor
Dem britischen Fernsehen gehört die berufliche Aufmerksamkeit. Dort arbeitet Simon Toyne seit über 20 Jahren. Eine seiner Leidenschaften gehört den spannenden Geschichten. Dies brachte ihn im Jahr 2007 auf neue Ideen. Er wollte einen eigenen Thriller schreiben. Dies gelang ihm auf eindrucksvolle Weise. Sein Werk „Sanctus“ gehört zu den spannendsten Debüts, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Lange sehnten sich die Menschen nach dem Abschluss der Triologie, der nun erhältlich ist.

Weitere Titel des Autors
– Sanctus
– Sacramentum

Der tiefere Blick in die Geschichte
In einem Prolo wird über eine Zeremonie gesprochen, die einem Keller durchgeführt wird. Mit der nun abgeschlossenen Zeremonie trägt er den Titel „Novus Sanctus – Bewahrer der heiligen Flamme“. Nun geht er in die Welt hinaus, als wäre er er neu geboren, erneuert und bereit.
Dann beginnt die Geschichte mit Teil 1. Die Monitore werden von Merriweather beobachtet. Nicht alles ist wirklich in Ordnung, auch wenn er allein im Kontrollzentrum war. Schließlich fand gerade die jährliche Betriebsfeier statt, da die Weihnachtsferien bevorstanden. Das war nicht wirklich sein Ding, da er nicht trank und auch nicht der geeignete Typ für einen Small Talk war. Daher stellte er sich freiwillig für den Wachdienst an diesem Tag zur Verfügung. Wichtig war dies vor allem auch, da er noch für seine Doktor Informationen am Rechner brauchte. Jetzt bemühte er sich darum, der Festplatte des Computers etwas genauer zuzuhören. Wie andere falsche Töne in einem Orchester herausfinden können, so wusste er, dass die Festplatte keinen einwandfreien Klang hatte. So ordentlich gekleidet wie er stets war, störte es ihn natürlich sehr, wenn etwas nicht stimmte. Das war nun definitiv der Fall. Bei einem so beeindruckenden Element wie dem Hubble-Teleskop war das natürliche nicht so leicht zu verarbeiten. Dieses scheint allerdings so weit gut zu funktionieren, wie er feststellen kann. Es zeigte eine Planetensystem in einer Entfernung in einer Entfernung von vier Milliarden Lichtjahren. Doch dann startete ein Programm automatisch und plötzlich waren immer mehr Zahlen auf dem Bildschirm zu sehen. Merriweather war sofort klar, dass ein Virus im Spiel war. Plötzlich war der Bildschirm eingefroren und die Kontrolle über das Steuersystem verloren. Auf dem Bildschirm löste sich das Bild immer mehr auf. Während er weiterhin versuchte, Kontrolle über den zu erlangen, versuchte er Dr. Kinderman zu erreichen. Dann ging er in dessen Büro und fand dieses durchsucht vor. Dann hörte er etwas von Kindermans Terminal und entdeckt dort eine Botschaft:

Die Menschheit muss nicht länger suchen.

Fazit
Beschäftigt man sich näher mit dem Werk, lässt sich gut erahnen, warum die Menschen wissen wollten, wie es weitergeht. Die Geschichte ist unglaublich spannend geschrieben und zieht selbst, wenn die ersten beiden Teile noch unbekannt sind. Schon im Prolog stellt sich mit der Zeremonie das erste Spannungselement dar. Dann kommt erst einmal der Blick in die Gegenwart, der sich recht interessant gestaltet. Schließlich geht es um das Hubble-Teleskop und um Planetensysteme. Es ist also ein Ausflug mit ins Weltall enthalten, was die besondere Note unterstreicht. Zudem gibt es so einige interessante Passagen mit dem Computer, wo sich so mancher wieder erkennen dürfte. Wer hat nicht schon des Öfteren dem Klang der Festplatte vom Computer zugehört? Da gibt es so einige Geheimnisse, die zu Tage treten. Dann taucht auch noch Gilbert auf und verändert die Welt. Dieses Buch bietet so einige Highlights für spannende Stunden in den derzeit herrschenden kühleren Abendstunden. (Marina Teuscher – 15.01.2015)