Lässig laufen – Jeder kann laufen

Laufen ist eine der schönsten Sportarten überhaupt. Maßgebend sind die unterschiedlichsten Geschwindigkeiten. Zudem ist das Laufen im Fitnessstudio auf Laufbändern möglich, die die Atmosphäre noch durch unterhaltsame Programme aufwerten. Vor allem ist das Variieren mit Geschwindigkeiten möglich, so dass man unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Aspekte sein Pensum stetig steigern kann. Auch Sven Lorig hat sich darüber seine Gedanken gemacht.

Die Einleitung im Allgemeinen

Beim Laufen ist alles möglich. Das Abnehmen, das Erreichen von einem gesünderen Leben, fitter werden oder einfach nur den Spaß am Laufen haben. Als praktisch erweist sich, dass keine Ausrüstung erforderlich ist und auch keine Voranmeldung. Außerdem ist auch keine Teilnahme an einer Trainingsgruppe notwendig. Von Bedeutung sind lediglich gute Laufschuhe und schon kann die Lauferei beginnen. Mittlerweile dreht Sven Lorig seine Runden, wann immer es seit 15 Jahren geht. Daher gibt es in diesem Buch auch Tipps von Profiläufern und zur Ernährung. Ebenso sind die Klamottenfrage oder das Tempotraining einige Worte wert. Natürlich spielt auch die eigene Lebensgeschichte des Moderators eine Rolle. Motivierend und unterhaltsame erzählt er einiges über den Sport, den er als den besten Sport weltweit bezeichnet. Denn einst war er einmal 100 Kilogramm schwer. Da weiß er eines genau: Jeder kann laufen und jeder kann es schaffen.

Der tiefere Blick in die Geschichte

In einem ersten Vorwort nimmt der Autor Stellung und erklärt, das es sich keinesfalls um Erfindungen handelt. Auch Ähnlichkeiten mit Personen haben ihren Grund. Schließlich gab es sie. Oder es gibt die einzelnen Personen auch noch. Er verweist darauf, dass es zu einigen Korrekturen kam. Allerdings ist viele so passiert, was unterstreicht, dass das Leben nun einmal kein Regenerationslauf ist. Im Anschluss daran kommt es zu einem längeren Vorwort, mit dem er schildert, dass Laufen soviel Spaß macht. Wichtig ist vor allem, beim Laufen nicht zu viel nachzudenken. Da sollten Gedanken daran, vor wem man weglaufen könnte, verdrängt werden. Er bezieht sich zudem darauf, dass er in den vergangenen Jahren einiges erleben durfte, seit er in Laufschuhen unterwegs ist. Dies gilt im Rahmen seiner Funktion als Vereinsläufer eund als rasender Reporter. Zu den besonderen Momenten gehört ein Halbmarathon in einem Gefängnis. Sein Lauftraining hat er auch schon einmal in einem Krisengebiet absolviert. Zudem wurde er über 10 Kilometer zufällig westdeutscher Meister, was sich schon einmal ziemlich gut anhört. Alles scheint ein schönes heroisches Bild zu ergeben. Doch sieht die Wahrheit schon anders aus. Immerhin isst er gern Süßigkeiten, was aus ihm nicht gerade einen Topathleten macht. Allerdings ist er auch Rheinländer und macht zu gern Sachen, die ihm richtig Spaß machen. Dazu gehört laufen. Dabei handelt es sich für ihn um den Sport, den rein zufällig für sich entdeckt hat. Das Laufen ist für jede Lebenslage ideal. Es macht Spaß und fördert die gute Laune in jedem Augenblick. Dabei spielt es keine Rolle, wo man läuft. Zwei- bis dreimal in der Woche lässt es sich für jeden einrichten. Etwas später beginnt das erste Kapitel. Darin steht ein Satz im Mittelpunkt, den jeder Sportler ganz schnell übernimmt, selbst wenn er erst kurz beim Training dabei ist. Er lautet: „Mein Trainer hat gesagt.“

Mehr zum Autor

Einen Namen hat sich Sven Lorig als Moderator gemacht. Neben dem ARD Morgenmagazin gehören dazu WDR aktuell und das ARD-Nachtmagazin. Ebenso präsentiert er „Dings vom Dach“ beim HR. Während er einst zu Laufen begann, um abzunehmen, läuft er heute zum Spaß.

Fazit

Wohl jeder, der schon einmal gelaufen ist, kennt dieses positive Gefühl, dass Laufen erzielt. Es spielt dabei keine Rolle, in welchem Tempo gelaufen wird. Schließlich gibt es einige Menschen, die zwar laufen dürfen. Allerdings wird ihnen das seitens der Ärzte nur in einem gemäßigten Tempo erlaubt. Doch selbst diese Form des Laufens führt zum Erfolg. Sehr ausführlich schildert er die verschiedenen Phasen. Ein Anfänger, der sich zum Läufer mit stetigen Steigerungen im Trainingsprogramm entwickelt, wird sich ebenfalls im Buch wieder erkennen wie auch der Sportler mit Ambitionen für einen Wettkampf. Zudem erhalten selbst versierte Läufer noch einige Inspirationen zum Laufen. Es wird dabei immer wieder deutlich, dass es nie zu spät zum Laufen ist. (Marina Teuscher – 10.07.2016)