Gefährliches Flüstern

Berlin hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Viele dieser Gebäude besitzen Spuren, die bis in die vergangenen Jahrhunderte zurückführen. Dazu gehört das Brandenburger Tor, welches in den Jahren von 1788 bis 1791 erbaut wurde. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Zeughaus, die Staatsoper sowie das Konprinzenpalais. Sehenswert ist zudem das geschlossene Ensemble in Form des deutschen und des französischen Doms. Gern werden in der Stadt auch die vielen Theater besucht, von denen eins im Mittelpunkt dieses Romans steht.

Die Einleitung im Allgemeinen

Fallanalytikerin Rita Seidel leitet das KKF II. Dabei liegt die Aufmerksamkeit auf dem Wesen von Serienmördern. Ganz besonders gilt dies für rituell inszenierte Verbrechen. Herausfinden will Rita mit ihren Kollegen, was in den Köpfen der Täter genau vorgeht. Vor allem stellt sich die Frage: Kann das Wissen darüber helfen, die Täter schneller zu fassen? Und wenn ja, wie kann das Wissen helfen?

Schon bald warten auf Rita neue Fälle, die im Umfeld eines Theaters in Berlin geschehen. Um die Ermittlungen zu beschleunigen, wird Rita mit ihrem Team ein Teil der Ermittler. Erste Spuren haben bereits ergeben, das es einen bestimmten Mythos gibt, nachdem alles geschieht. Fast erinnert das Geschehen an ein Theaterstück. Es gibt also viel Arbeit für Rita und ihre beste Ermittlerin, bei der es sich um Theresia Pfeffer handelt. Ihr ganzes Wissen ist erforderlich, um die Person zu finden, die verantwortlich ist. Ein weiterer Akt soll dem dramatischen Geschehen schließlich nicht hinzugefügt werden.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Nach einem Dialog im Prolog, was denn Kunst sei, geht die Geschichte im Sturmtheater los. Matthias ist mit seiner Frau Hanne im Theater. Die Karten haben sie von ihrer Tochter geschenkt bekommen. Doch ist Matthias eher etwas brummiger aufgelegt. Schließlich läuft an diesem Abend Fußball, was ihm im Hinblick auf die Abendgestaltung besser gefallen hätte. Da gerade Pause ist, wollen sie sich im Foyer ein Glas Sekt gönnen. Dort kommt es zu einer kleinen Diskussion zwischen den beiden. Mit leicht gespielter Entrüstung fragt Hanne ihren Matthias, ob er denn nicht wenigstens etwas Kunstverständnis vortäuschen könne. Er weist sie daraufhin, dass sie diejenige ist, die das tun würde. Daraufhin kommt das Gespräch auf den Sekt, den sie nun trinken wollten. Allerdings hat Matthias kein Geld bei und Hanne ihre Tasche an der Garderobe abgegeben. Diese entschließt sich, ihre Tasche nun abzuholen, damit sie den Sekt erhalten. Schließlich wäre das bestimmt für die Stimmung förderlich. Als sie zurück ist, bestellt sie den Sekt und will das Portemonnaie aus ihrer Tasche holen. Was sie dann allerdings in der Hand hält, lässt sie entsetzt aufschreien. Es handelt sich um einen blutigen Fleischfetzen. Kurze Zeit später schreit noch eine Frau entsetzt auf. Zwei Tage später steht das KKFII im Mittelpunkt. Theresia Pfeffer sitzt vor einem Bildschirm. Sie hört die Geräusche, die Boris Czorskis mit seinen Fingern auf der Tastatur verursacht. Da diese ziemlich laut ausfallen, scheint er das Tippen mit Zehn Fingern nicht erlernt zu haben. Theresia schaut zur Decke hinaus und findet nichts, was sie dem Computer sagen kann. Dabei hatte ihr doch Rita den Auftrag erteilt, eine Aufstellung über die Verdienste der Canter-Gruppe anzufertigen. In diesem Fall geht es um den britischen Psychologen David Canter und sein Team. Im 80er Jahrzehnt hat er aufgezeigt, welche Vorteile statistische Methoden für die Erforschung von Täterprofilen mit sich bringen. Es gilt für sie herauszufinden, welche Stärken und Schwächen diese Statistiken haben. Damit soll das KKFII, welches neu gegründet wurde, einen Überblick erhalten. Rita Seidel bezeichnet das investigitative Psychologie. Für Theresia handelt es sich aber um das Betrachten von Schemata und Tabellen. Inzwischen kommt Rita aus dem Büro und freut sich, das sie ihn gefunden hat. Erstaunt fragt Theresia nun, ob diese die Aufstellung nicht mehr brauchen würde. Dies bestreitet Rita, da genau diese Aufstellung die Basis für alles bilden würde. Während Czorski am Dienstag fertig sein wird, klappt dies bei ihr erst später, wie sie Rita mitteilt. Kritisch wird Theresia etwas gemustert und hört anschließend wie Rita über den ersten passenden Fall für die Forschungsarbeit der Abteilung berichtet.

Mehr zur Autorin

In Essen ist Alina Falkner geboren und arbeitet inzwischen in Berlin. Verantwortlich ist sie für das Schreiben von Romanen, Essays und Hörspielen. Doch zunächst widmete sie sich dem Theater. Schon früh waren dabei ihre Künste im Schreiben. Eigene Stücke verfasste sie bereits an der Grundschule. Einen ersten richtigen Job fand sie als Regieassistentin. Dabei arbeitete sie am Schauspiel in Essen. Dies bot Inspiration genug, um die Geschichte des zweiten Falls ihrer beiden Emittlerinnen in der Welt des Theaters anzulegen.

Fazit

Sehr gut gelungen ist bereits die Einleitung. Allein auf den ersten 20 Seiten passiert schon einiges. Auf der einen Seite steht das normale Leben im Vordergrund, das mitunter durch die schwierigsten Stürme von außen erschüttert wird. Andererseits gibt es das KKFII mit dem gesamten forensischen Geschehen, welches im Mittelpunkt steht. Man erlebt als Leser, mit welchen Aufgaben sich Sondereinheiten noch beschäftigen. Es zeigt sich außerdem, dass auch die Ermittler an ihre Grenzen geraten, wenn ihre Ermittlungen Ergebnisse hervorbringen, die sie in ihrem Privatleben berühren. (Marina Teuscher – 08.02.2016)