Fenris der Götterwolf – John Sinclair

Erfunden wurde Geisterjäger John Sinclair im Jahr 1973 von Jason Dark. Zum ersten Mal erfolgte die Veröffentlichung eines seiner Abenteuer am 13. Juli 1973 im Rahmen einer Gespenster-Krimi-Reihe. Er musste jedoch noch weitere 49 Fällen lösen, bevor er seine eigene Heftserie erhielt. Zudem kam es allein im Bereich der Taschenbücher zur Veröffentlichung von 312 Geschichten. Mittlerweile gibt es Sammlereditionen sowie Jubiläums- und Themenbände. Im Rahmen dieser Hörspielreihe hat John Sinclair mehr als 50 Fälle bearbeitet.

Trauer war an diesem Tag angesagt. Im Mittelpunkt stand das kleine Dorf Avoca in Irland. Dort erwartete John die Hölle, da alles an diesem Tag der Trauer anders verläuft als erwartet. Allerdings traf er dort auch eine Bekannte, von der ihm eine Legende erzählt wird. Es geht um den Götterwolf Fenris. Dieser soll in einer verbotenen Region leben. Jedoch scheint es nicht nur eine Legende zu sein, da es Stimmen gibt, die ihn warnen. Die Bewohner konnten nicht in Ruhe leben. Sie wurden von mächtigen und dämonischen Wölfen oder anders ausgedrückt – Werwölfen – angegriffen. John macht sich zusammen mit Sukor auf die Suche nach Spuren, wobei sie zu einem alten Kloster geführt werden. In dieser Zeit ist das Dorf völlig ungeschützt. Das erweist sich allerdings als riesengroßer Fehler, der vom Götterwolf eiskalt ausgenutzt wird. Es ist die Frage, ob die bevorstehende Bedrohung mit größten Ausmaßen aufgehalten werden kann.

Als Sprecher sind dabei:

Joachim Kerzel

Frank Glaubrecht

Franziska Pigulla

Martin May

Bernd Rumpf

Betrachtet man die Geschichte einzeln, so bietet sie eine spannende Handlung. Da stimmt das ganze Timing der Effekte, was auch bei den Gesprächsdialogen deutlich wird. Gemäß John Sinclair handelt es sich natürlich wieder um eine gruselige Geschichte mit gehobenem Niveau. Bei manchen Effekten vermag man sich sehr gut, die einzelnen Figuren vorzustellen. Auch die düsteren Momente der Geschichte werden sehr gut dargestellt. Für Gruselfans ist bei dieser Story viel drin. In Bezug auf die vorherigen Geschichten kann jetzt nicht gesagt werden, inwieweit sich diese angliedern. Doch wird die hier vorliegende Story Lust auf das Zuhören bei weiteren Folgen machen. (Marina Teuscher – 23.07.2015)