Die Welt der Toten

Jeder kennt Kaufhäuser, die oftmals kleine Erlebniswelten darstellen. Diese Kaufhäuser besitzen die unterschiedlichsten Facetten. Gut sind die Kaufhäuser sowieso, weil sie verschiedenartig ausgerichtet sind und für jeden das richtige Sortiment bieten. Ein Kaufhaus der besonders edlen Ausrichtung stellt die Galeries Lafayette dar. Sie ist in der Berliner Friedrichstraße zu erreichen. Es handelt es sich dabei um eine Filiale einer traditionsreichen französischen Warenhauskette. Das Stammhaus hat seinen Sitz in der französischen Hauptstadt Paris. Es liegt auf dem Weg vom Bahnhof Gare du Nord zum Bahnhof St. Lazare. Zugleich stellt das Haus in Frankreich eines der ältesten Kaufhäuser dar. Dieses gewinnt zusätzlich aufgrund der Jugendstilarchitektur an Bedeutung. In einem solchen Kaufhaus beginnt der Roman „Die Welt der Toten“ von Tom C. Winter.

Die Einleitung im Allgemeinen

In einem Kaufhaus in der obersten Etage befindet sich ein Mann. Er trifft Vorbereitungen für den Tag. Daher versorgt er sich mit Trinkwasser. Ebenso benötigt er Batterien für seine Taschenlampe. Von Beruf ist der Mann Grundschullehrer. Nun will er sich auf eine schwierige Suche begeben. Dabei geht es um seine Schüler, von denen er hofft, noch einige zu finden, die überlebt haben. Ihm steht jedoch eine schwierige Zeit bevor, wenn er den ersten Schritt aus dem Gebäude macht. Wenn er draußen Menschen begegnet, werden diese ihn anfallen. Damit sind die Infizierten gemeint, von denen er sicher vielen begegnen wird. Schließlich grassiert gerade eine Pandemie, infolge derer sich die Menschen sehr extrem verändern. Somit laufen letztendlich da draußen viele Bestien herum. Er ist der Überzeugung, das Schlimmste bereits überstanden zu haben, wobei er sich irren wird.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Carsten macht sich gerade seine Gedanken über den Begriff des Grundschullehrers. Er meint, dass es sich recht lustig anhört. Allerdings ist der Beruf bei weitem nicht so lustig, wie er klingt. Trotz allem war er in seinem Beruf glücklich. In dem Moment greift er nach seiner Pistole. Er findet es gut, dass er sie fühlen kann. Als er im Hauptbahnhof unterwegs war, fand er den zu schwer verletzten Polizisten, dem er nicht mehr helfen konnte. Ihm konnte er jedoch die Waffe abnehmen. Allerdings hatte er nicht sehr viel Munition für die Waffe. Immer wieder hat er zudem die Träume von der Schule, die ihm fast wehtun. Schließlich ist darin alles wie es einmal war. Daher waren diese Träume besonders schlimm. Geschlafen hatte er in der Nähe der Toilette im Sitzen. Die beim Einschlafen in der Hand gehaltene Taschenlampe lag nur noch mit einem schwachen Flimmern in seinem Schoß. Immer wieder machte er diesen Fehler, so dass er nun wieder neue Batterien benötigen würde. Die Frage war nun, wie lange die Notstromversorgung des Kaufhauses des Kaufhauses noch funktionieren würde. Um richtig wachzuwerden, nahm er nun noch einen Schluck aus der Whiskey-Flasche. Das half ihm in dieser Extremsituation besser zu funktionieren. Nach sechs Stunden Schlaf war es zunächst an der Zeit, den Plan für den Tag zu überdenken. Danach war es langsam soweit, den Toilettenbereich zu verlassen. Er befand sich im vierten Stock eines Kaufhauses. Dort gab es neben den Toiletten die Abteilungen Porzellan, Glas und Haushaltswaren sowie das Kundenrestaurant. An diesem Tag konnte er wieder feststellen, dass sich dort alles in bester Ordnung befand. Allerdings befanden sich die Rolltreppen nicht mehr in Betrieb und gaben beim Betreten teilweise für ihn sehr laute Geräusche von sich. Schritt für Schritt näherte er sich nun den Ausgängen im Erdgeschoss und somit den nicht besonders sicheren Regionen. Langsam drangen immer mehr Geräusche zu ihm je mehr er zum Erdgeschoss vordrang. Diese Geräusche machten nicht gerade einen freundlichen Eindruck.

Mehr zum Autor

Tom C. Winter arbeitet und lebt im Ruhrgebiet. Er übt den Beruf eines Psychologen und Psychotherapeuten aus. Eine seiner privaten Interessen stellt das Horrorgenre dar. Selbst möchte er gern Bücher schreiben, bei denen er ja zum Lesen sagt – so wie seine jetzige Veröffentlichung.

Fazit

Die Geschichte hat etwas, was sie spannend macht. Sie erinnert einen natürlich an manche Episode von Science-Fiction-Serien. Allerdings ist sie doch wieder anders. Man sollte sich allerdings zunächst über die vielleicht etwas zu lange Einleitung hinwegblicken. Diese hätte um eine Seite kürzer sein können, weil sie nicht wirklich so tragend ist. Dabei vermittelt sie wiederum einen Eindruck über Carsten, wie er so denkt. Mit dem zweiten Kapitel geht es dann so langsam los, wobei sich diese im Laufe der Kapitel im Hinblick auf die Spannung langsam steigert. Dabei wartet das Buch mit einem Ende auf, was bezogen auf die üblichen Erwartungen doch etwas überraschend ausfällt. Insgesamt würde ich bei einer möglichen Vergabe von fünf Sternen zu vier Sternen tendieren, da das Buch doch eine gute Unterhaltung darstellt. (Marina Teuscher – 01.02.2015)