Crash – Gefahr über den Wolken

Flughäfen bieten eine spannende Atmosphäre, wie schon am Flughafen Berlin-Tegel deutlich wird. Mit seiner Besucherterrasse stellt der Flughafen für viele Menschen ein attraktives Ausflugsziel dar. In dieser Form zieht ebenso der Frankfurter Flughafen regelmäßig unzählige Gäste an. Dazu tragen die beiden Terminals bei, die über eine Skyline-Verbindungsbahn miteinander verbunden sind. Für Flugzeug- und Flughafenfans bietet sich schon während dieser Fahrt ein faszinierender Blick auf den Frankfurter Airport. Im Terminial 2 erwartet die Gäste dann ein Restaurant sowie der Zugang auf die Besucherterrasse. Die Perspektive, die sich dort bietet, ist schon einzigartig. Das gilt mit Sicherheit auch für den Airport in Los Angeles, der im Mittelpunkt des Romans „Crash“ steht.

Die Einleitung im Allgemeinen

Zunächst steht der Flughafen von Los Angeles im Mittelpunkt. Dort bricht bei einer Boeing das Triebwerk auseinander. Es kommt zu einem schrecklichen Unglück, da Menschen plötzlich praktisch verschwunden sind. In dieser Situation gehen berechtige Personen auf Tom Patrick zu. Sie wollen ihn um Hilfe bitten. Da spielt es gar keine Rolle, dass er im Grund vom Dienst suspendiert ist. Schließlich hat er eine zu große Klappe. Allerdings spricht wiederum für ihn, dass er mit Bezug auf Flugzeugabstürze als der Experte überhaupt gilt. Als er vom Geschehen hört, dauert es natürlich nicht lange, bis er die Neugier in sich spürt. Schon bald gibt es das nächste Flugzeugunglück. Eine Boeing 747 sei explodiert und hat einige Opfer gekostet. Erneut beginnt Tom zu ermitteln. Dabei findet er heraus, das es zu einer Maninpulation an den Flugzeugen gekommen ist. Nun rennt plötzlich die Zeit, da verhindert werden muss, das es zu weiteren Flugzeugunglücken kommt. Dazu müssen die Killer gestoppt werden.

Der genauere Blick in die Geschichte

Die Männer befinden sich gerade an der Arbeit im Hangar 6. Dort nehmen die Triebwerke einer CAL Superior Frachtmaschine 737 langsam ihre Arbeit auf. Insgesamt sind dort sechs Flugzeugtechniker im Einsatz. Sie ziehen sich mehr und mehr von der Boeing 737 zurück, deren Triebwerke immer lauter werden. Nach und nach setzen sich alle Techniker ihre Ohrenschützer auf. Insgesamt 5500 Umdrehung in der Minute sind eben doch nicht zu überschätzen. Dann ist es zu hören, dieses leise besondere Geräusch. Während dessen vertiefen sich Halo und Chris in ein Spiel Schere-Stein-Papier. Da zerfetzt es das Triebwerk 2 der Boeing. Dort drin befanden sich bis eben 38 Blätter, die mit einer Titanlegierung versehen sind. Sie zeichnen sich durch die Fliehkraft aus, die ein Mack Truck besitzt. Das ganze Spektakel mit den Blättern dauert nur einige Sekunden, die wie eine Ewigkeit erscheinen. Doch ist danach nichts mehr wie vorher. Nach und nach rappeln sich die Männer wieder auf. Doch wo ist Chris? Als einer der Männer seine Spuren entdeckt, fällt dieser in Ohnmacht.
Während dessen befindet sich Tom Patrick bei einer Poker Partie. Es ist ein Spiel, dass er seit Jahren sehr gut beherrscht. Das gilt natürlich auch für seine Tricks. Der Abend verläuft allerdings nicht ganz so, wie Tom es sich vorgestellt hat. Gerade als sich Tom im Gespräch mit einer Blondine befindet, klingelt sein Handy. Pete ist dran, der ihm von der Katastrophe im Servicehangar 6 erzählt.

Mehr über den Autor

Es gibt relativ wenig Informationen über Jack Bowan. Jedenfalls ist er nicht via Twitter zu erreichen. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er als Glücksspieler aktiv. Wer unangemeldet zu ihm kommt, wird keine geöffnete Tür vorfinden. Bekannt ist allerdings, das er an seinem zweiten Thriller schreibt. Sein erster Thriller wurde aus dem englischen von Dr. Holger Hanowell übersetzt.

Fazit

Für Fans rund um Flugzeuge und für Thriller-Fans ist der Thriller besonders empfehlenswert. Schließlich fließen hier geschickt mehrere Faktoren ineinander. Da ist zum einen das Team aus dem Flugzeughangar, welcher zunächst eine Einheit bildet. Doch dann wird der Teamgeist durch die Unglücke auf eine harte Probe gestellt. Ebenso faszinierend ist gerade in der heutigen Zeit der Charakter des Tom Patrick dargestellt. Er ist ganz menschlich dargestellt und hat keine Scheu, fast alles zu sagen, was er denkt, auch wenn ihm das Ärger einbringt. Auf der anderen Seite ist er auch wieder bereit, den Leuten zu helfen, wenn sie ihn brauchen. Das macht Tom wiederum sympathisch. Insofern ist die Mischung bei diesem Thriller recht gut gelungen und lädt zum immer wieder gern lesen ein. (Marina Teuscher – 07.01.2015)