Plötzlich Dämon

Ein häufiges Thema in den Büchern stellen die Dämonen dar. Häufig wird in diesem Fall auch von Geistern oder von Schickssalsmächten gesprochen. Dabei werden die Figuren oft unterschiedlich interpretiert. Manchmal wird von ihnen als eine mahnende Stimme gesprochen. In anderen Fällen wird mit dem Wort Dämon auch das „Verhängnis“ symbolisiert. Als in späteren Jahren der christliche Einfluss stärker wurde, wandelte sich die Bedeutung des Begriffes und es war unter anderem die Rede vom Satan oder von Luzifer. In den heutigen Tagen besitzt der Begriff einen eher posiviten oder manchmal auch neutralen Sinn. Mit dieser Wandlungsfähigkeit bietet sich natürlich auch ein gutes Potential zum Schreiben für Geschichten, da die Abenteuer eines Dämons oft vielfältiger Natur sein können. Und ganz plötzlich kann aus einem normalen jungen Mann ein Dämon werden.

Die Einleitung im Allgemeinen
Die Welt von Daniel zeigt sich von einer nicht so ganz einfachen Seite. In seiner Klasse auf der Highschool gilt Danie eher als Außenseiter – ganz im Gegenteil zu seiner Klassenkameradin Vanessa, die besonders attraktiv ist. Jetzt hat er sich sogar noch in sie verliebt. Doch es kommt noch wesentlich schlimmer für ihn. Marla hat nämlich mit der Verfolgung von Daniel begonnen. Dabei handelt es sich um eine Dämonin. Sie konfrontiert ihn mit einer Behauptung, die ihn doch verunsichert. Es soll sich nämlich bei ihm um einen Halbdämon handeln. Zudem sei er für eine besondere Aufgabe vorgesehen – nämlich für das Beherrschen der Unterwelt. Allerdings gerät dann seine Welt vollends aus den Fugen, da Vanessa in Gefahr gerät. Plötzlich steht Daniel vor der Entscheidung, was für ihn wirklich zählt.

Ein genauerer Einblick in die Geschichte
In einem Prolog erfolgt zunächst ein genauer Einblick auf die Vergangenheit. Dabei geht es um eine Pyramide, in der nach einem Zepter gesucht wird. So beginnt manch einer auch daran zu zweifeln, dass das Zepter wirklich dort ist. Dabei hatte eine Gilde die Hieroglypen entziffert. An deren Arbeit kamen jedoch Zweifel auf. Dabei hat dieses Zepter offenbar einiges zu bieten. Es sollte wohl möglich sein, dass man sich damit jeden unterwerfen kann. Genau dieses geht James gerade durch den Kopf, wobei einige nicht ganz fromme Gedanken folgen. Doch jetzt wollte er erst einmal Mittagspause haben. Während dieser Zeit las er einige Briefe von Anne, einer Freundin, die nun inzwischen auch schon verheiratet war. Auch ihr konnte er nie erzählen, wer er wirklich war. Er gehörte nämlich auch zur Gilde, wie auch Ruben, der James in seiner Mittagspause gestört hatte und dafür von James fast ganz gehörig Prügel kassiert hätte. Als Angehörige dieser Gilde sind sie mit ganz besonderen Fähigkeiten ausgestattet.

Mehr zur Autorin
Die deutsche Autorin Monika Dennerlein wurde in Berchtesgaden im Jahr 1976 geboren. Zunächst arbeitete sie nach dem Abitur als Zahntechnikerin in München. Schon damals hatte sich Monika Dennerlein für das Schreiben begeistern können. Diese Leidenschaft hat sie auch nie ganz verloren. Inzwischen widmet sie sich vollständig der Schriftstellerei. Mittlerweile sind bereits 26 Bücher sowie 6 Hörbücher von ihr veröffentlicht worden. Ebenfalls wurde eine große Anzahl von E-Books herausgegeben worden. Regemäßig sind ihre Bücher online unter den Jahresbestsellern zu finden. Sie schreibt allerdings nicht nur unter ihrem eigenen Namen, sondern auch unter dem Pseudonym Monica Davis.

Fazit
Was mich an diesen Geschichten fasziniert, ist die besondere Detailgenauigkeit, die manche Autoren an den Tag legen. Schließlich sind es oft ganz kleine Details, die entscheidend sein können. Dabei stimmt auch die Mischung gut, wenn es um die Frage geht, wie Menschen mit Dämonen klar kommen. Auch die zwischenmenschliche Perspektive, wie zwischen Paaren, lässt die Autorin nicht außer Acht und schafft es dadurch, der Geschichte etwas märchenhaftes zu verleihen. Und doch sind wieder einige Fragen aufgeworfen, da noch so einige Randgeschichten geschehen, wie zum Beispiel die Erläuterungen darüber, was es mit der Geburt Danny auf sich hat. Insofern wartet auf die Leser der Geschichte eine recht kurzweilige Zeit. (Marina Teuscher – 26.05.2014)