Mein bist Du

In diesem Thriller spielt die amerikanische Polizei natürlich wieder eine große Rolle. Wie in Deutschland hat auch die dortige Polizei verschiedene Abteilungen, die bei Problemen zur Stelle sind. Besonders bekannt ist natürlich das Federal Bureau of Investigation oder besser das FBI. Von Bedeutung ist die Polizei in jeder Stadt oder auf dem Land. Dazu gehören unter anderem auch die etwa 30 Polizeibehörden in Washington D. C. Im Thriller „Mein bist Du“ kommt einem außergewöhnlichen Polizisten die Hauptrolle zu.

Die Einleitung im allgemeinen
Er ist nicht so wie die anderen Cops sind – DI Sean Corrigan. Aus seiner Vergangenheit spürt er noch immer die Schatten. Dies hat zur Folge, dass er mehr von den verlorenen Seelen dieser Welt mitbekommt. All die Abgründe kann er nachvollziehen, die sich in Mördern und Vergewaltigern finden lassen. Genau das ist es, was seine Fähigkeiten bestärkt und ihn zu einem besonderen Ermittler macht. Eines Tages wird er zu einem Einsatz gerufen, bei dem ein junger Mann auf sehr brutale Weise sein Leben verlor. Was zunächst wie eine Beziehungstat aussieht, lässt ihn doch bald vermuten, dass es um ganz andere Dinge geht. Es scheint, als wenn hier ein ganz cleverer Killer am Werk ist.

Der ausführliche Blick in die Geschichte
Im Grunde lebt er ganz normal und ist doch anders, wie alle anderen Familienväter. Während er wieder einmal mit seiner Familie unterwegs ist, fängt er an, alle anderen zu betrachten. Und dann macht er sich darüber Gedanken, wie es das letztes Mal war, als er etwas mit einem Mann hatte, um ihn hinter her im wahrsten Sinne des Wortes gründlich auseinanderzunehmen, nachdem er seinen Spaß mit ihm hatte. Er führt dies in allen Einzelheiten auf, wie er doch seine Tat genossen hat. Schon jetzt weiß er, dass es nicht seine letzte Tat sein wird. Während er mit seiner Familie im Park ist, erfreut er sich auch daran, wenn so manche Mutter laut nach ihrem Kind rufend durch das Gelände irrt. Er denkt immer wieder an dem er den letzten Schwulen zum Opfer verwandelt hat. Er hatte einen einmalig verwendbaren Overall sowie Latexhandschuhe dabei. Natürlich durften auch Plastiktüten für die Schuhe nicht fehlen. Alles war gut in einem Rucksack verstaut. Er hat sein Opfer schnell im Club ausgemacht. Nur konnte er ihn nicht zu sich mit nach Hause nehmen, weil laut seiner Aussage sein Freund zu Hause war. Als ging er mit dem Mann in seine Wohnung. Dort zog er sich um, was den Homosexuellen zunächst erfreute. Schließlich war das doch eine ungewöhnliche Methode, sich einen Kick zu holen. Nachdem er seine „Arbeit“ erledigt hatte, verließ er die Wohnung.
Einige Zeit später geht auf dem Polizeirevier, wo Corrigan arbeitet, ein Notruf ein. Man hat einen jungen Mann gefunden. Der Anblick sei nicht besonders schön. So machen sich dann Polizeibeamte und Corrigan auf den Weg zu der Wohnung. Erst ist man der Meinung, dass es sich um eine Beziehungstat handeln könnte. Doch Corrigan lässt sich davon nicht so schnell einfangen. Dazu ist das, was er spürt zu eindeutig.

Mehr zum Autor
Bei Luke Delaney handelt es sich um das Pseudonym eines Mannes, der einst Detective beim Metropolitan Police Service war. Später erhielt er eine Zuteilung zum Criminal Investigation Department. Seine Zuständigkeit lag darin, dass er Mordfälle aufklären sollte. Daher hat er eine genaue Kenntnis über das, was er schreibt.

Fazit
Thriller-Fans sei dieses Buch doch ausdrücklich empfohlen. Schon auf den ersten Seiten geht es ziemlich heftig los, so dass man das Buch nicht so leicht aus der Hand legt. Zu neugierig macht es, wie der Täter wohl weiter agieren wird. Schon bald wird nämlich auch deutlich, dass ein spannendes Katz- und Maus-Spiel bevorsteht. Was zunächst vielleicht verunsichert, ist die Tatsache, dass ein Wechsel in der Erzählform stattfindet. Der Täter erzählt in der Ich-Form und bei den Aufgaben der Polizei sowie bei den weiteren Handlung wird eher eine beschreibende Form gewählt. Nach den ersten vier Kapiteln hat man sich eingelesen und verfolgt die immer noch spannende Geschichte weiter. Spannende Stunden sind mit diesem Thriller gesichert. (Marina Teuscher – 01.10.2014)