Der verborgene Schlüssel

Bei dem Buch „Der verborgene Schlüssel“ handelt es sich um den zweiten Band des Autors. Das erste Werk war „Die verlorene Bibliothek“. Dort war Arno Holmstrand für lange Zeit der Bewahrer. Und er hat das Geheimnis wirklich gut bewahrt. Dabei geht um den Standort, die die einst untergegangene Bibliothek von Alexandria hat. Doch es gibt eine Nachfolgerin. Es handelt sich um die Geschichtsprofessorin Emily Wess, die sein Erbe antritt. Ihr Mentor Arno Holmstrand hat ihr einige Hinweise hinterlassen, so dass sie sich nun auf Reisen begibt. So ganz einfach soll das Reisen für sie allerdings nicht werden, da sie einige Abenteuer bestehen musste. Nun gehen ihre Abenteuer in dem inzwischen erschienenen Buch weiter.

Die Einleitung im Allgemeinen
Es geht um eine Bedrohung aus der Antike, die alle Vorstellungen problemlos sprengen kann.
Ganze 2000 Jahre war das Geheimnis verloren. Nun ist der Schlüssel aufgetaucht. Gefunden wurde der Schlüssel in einer ägyptischen Höhle. Es geht dabei um eine mysteriöse Sekte. Diese setzt alle Hebel in Bewegung, um an den Schlüssel zu gelangen. Erleichtert werden soll ihnen dies durch Emily Weiss, die von Beruf Historikerin ist. Daher ist sie un ins Visier der Sekte geraten. Ihr eilt nämlich der Ruf voraus, dass nur sie allein den Schlüssel zu finden vermag. Dann jedoch kommt es noch härter für Emily. Ihr Cousin wird ein Opfer der Sekte, so dass sie auf Rache aus ist. Allerdings ahnt Emily nicht, dass hinter dieser Geschichte noch viel mehr steckt. Dieses antike Artefakt ruft doch noch ein viel stärkeres Interesse hervor. Das liegt daran, das es eine Verschwörung von einem so großen Ausmaß gibt, dass das Wohl vieler Menschen und sogar eines ganzen Landes auf’s Spiel setzt.

Ein tieferer Einblick in die Geschichte
Gestartet wird die Reise mit einem Ausflug in die Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht dabei die Ägyptische Wüste im Jahr des Herrn 374. Dort befindet sich Tarasios von Luxor zunächst in arger Bedrängnis, während einige seiner Gefolgsleute auf der Flucht waren. Doch im gewissen Maße, so sei hier festgehalten, war er auch frei. Nachdem Tarasios alles verloren hatte, fällt der Blick auf einen 19jährigen Landsmann, der sich auf der Flucht befindet. Er hatte einen Schlüssel bei sich, der unbedingt versteckt werden sollte. Allerdings wurde er von Soldaten verfolgt, die selbst recht unwissend waren. Sie hatten zum Ziel, alle diejenigen Personen zu fassen, die Tarasios gefolgt sind. Dann fällt der Blick auf die heutige Zeit, wo ein junger Mann einen Anruf beim FBI tätig. Er erklärt dem FBI, dass ein Anschlag geplant sei. Dies führt dazu, dass der große Anführer eingeschaltet beziehungsweise auf den Plan gerufen wird. Es werden Entscheidungen getroffen, so dass alles ganz anders werden soll. Und dann geht die Geschichte richtig los. Im Haus von Emily und Andrew werden Eindringlinge bemerkt. Sie finden schnell heraus, wo Emily ihr Büro hat.

Mehr zum Autor
Im Hinblick auf die antiken Kulturen in Verbindung mit der Religionsgeschichte handelt es sich bei A. M. Dean um einen der führenden Experten. Auch viele renommierte Universitäten vertrauen auf ihn, da er dort gearbeitet hat. Inzwischen hat er schon mit den Arbeiten für den nächsten Thriller begonnen.

Fazit
Mit diesem Band erhalten Leser zum einen die Möglichkeit, sich weiter mit dem Leben der Historikerin vertraut zu machen. Einige werden ja auch schon den ersten Band gelesen haben. Nun geht das Abenteuer weiter. Dabei ist der Aufbau der Geschichte recht gut gelungen. Zunächst gibt es eine kleine Einführung, die in der Zeit zurückführt – genauer gesagt in das Jahr 374. Anschließend folgt ein Blick auf die jetzige Zeit, bevor die eigentliche Geschichte beginnt. Und die geht gleich mit richtig viel Aufregung los, als nämlich bei Emily und Andrew Leute im Haus sind. Alles wird dabei recht authentisch geschildert und vor allem sehr detailgenau, so dass keine Fragen auftauchen, weil man einen Gedanken vermißt. Vor alles ist es wirklich erstaunlich, welches Ausmaß das ganze Geschehen annimmt. Dabei standen am Anfang lediglich die beiden unerwünschten Besucher in ihrem Haus. Letztendlich müssen sie bei fortlaufender Geschichte sogar feststellen, dass es scheinbar einen Spion innerhalb des FBI’s gibt. Vorteilhaft wirkt sich dabei auch aus, dass die Kapitel recht kurz geschrieben worden sind, Man findet schneller wieder in die Geschichte hinein, wenn man beim Lesen mal eine unerwartete Pause einlegen muss. (Marina Teuscher – 19.05.2014)