Das Wunder von Bernd – Geschichten von der Ersatzbank

Es ist mit Sicherheit eine der schönsten Leidenschaften, die es gibt – der Fußball. Dabei spielt es wirklich gar keine Rolle, ob es um die Amateurliga geht oder um den ganz großen Fußball in Form von Bundesliga und europäischem Fußball oder dem Weltfußball. Obwohl oft nur 11 bis 14 Spieler während eines Fußball-Spiels auf dem Platz stehen können, umfasst der Kader eines Vereins oftmals eine wesentlich größere Anzahl von Spielern. Einige dieser Spieler werden dann wieder auf der Ersatzbank sitzen, um eventuell während des Spiels eingewechselt zu werden. Diese Spieler stehen jetzt im Mittelpunkt des Buches „Das Wunder von Bernd“.

Eine allgemeine Einleitung
Wie schön Fußball sein kann, wissen sicherlich unzählige Menschen. Jedoch können durch die Leidenschaft Fußball auch Leiden entstehen. Nicht umsonst fiebert mancher ja ständig mit, ob seine Lieblingsmannschaft gewinnt und trauert bei einer Niederlage. Diese Niederlage muss ja zudem auch verdaut werden, was mitunter schon einen Kater bedeuten kann. Freunde des Fußballs haben es also nicht immer so wirklich einfach. Dies gilt auch für den Fußball-Fan Volker Keidel, der sich dazu bekennt, Fußball-Fanatiker zu sein. Er hat selber einmal Fußball gespielt und spricht nun über die Menschen, die das Rückgrat des Fußballs bilden – egal in welcher Liga die Mannschaft spielt – : Die Fußballfans, die oft eine bedingungslose Liebe zum runden Leder entwickelt haben.

Mehr Details zu den Geschichten
Immer mehr Männer werden das kennen, dass auch die Frauen immer öfter zum Fußball gehen. Volker Keidel hörte von der Idee, dass seine Frau mit Freundinnen zum Fußball gehen wollte. Und da hatte er sich doch auch schon so seine Gedanken gemacht, wie man sich so ungestört treffen könnte. Sogar eine Gesprächssituation hatte er dazu schon parat, die er dann auch noch erleben sollte, aber auf eine andere Weise als er gedacht hatte. Das Gespräch kommt außerdem auf ein Duell bei der WM, als Materazzi auf Zidane traf. Dabei kam es zu einem kleinen verbalen Austausch, bei dem Materazzi erklärt hatte, dass ihm Zidane’s Schwester lieber wäre. Es wird davon ausgegangen, dass diese Provokation die WM seinerzeit entschieden hat. Doch ist so etwas auch an andererer Stelle möglich. Unter anderem erzählt er ferner von dem Fürch-Cup, der seit 1998 ausgetragen wird.

Mehr zum Autor
Geboren ist Volker Keidel in Würzburg und hat nach seiner Schulzeit zunächst Gelegenheitsjobs angenommen. Unter anderem war er dabei als Eisverkäufer und als fahrender Bäcker tätig. Inzwischen ist Volker Keidel in München als Buchhändler tätig. Unter anderem organisiert er auch Lesungen und liest auch gelegentlich selber vor, wie zum Beispiel bei seinem Buch „Bierquälerei“.

Fazit
Das, über das der Autor hier spricht, kenne ich nur allzu gut. Gerade die Fans von Fußball-Mannschaften werden diese Situation auch kennen. Die Mannschaft steigt ab und man fährt natürlich als treuer Anhänger – wenn die Zeit vorhanden ist – auch weiterhin zu den Spielen. Als Hertha BSC in der Berliner Amateurliga gespielt hat, bin ich mit meinem damaligen Mann durch die Stadt zu den unterschiedlichen Amateurliga-Spielplätzen gefahren. Von daher weiß ich, dass Fans eine unglaubliche Kraft auf eine Mannschaft haben können. Insofern werden viele an diesem Buch Freude haben, da es Geschichten aus der Fußballwelt widerspiegelt. Die eine oder andere Situation dürfte dabei auch dabei Fans wie auch Fußballspielern bekannt vorkommen. In dem Sinne viel Spaß beim Schmunzeln, über die kleinen Kuriositäten, die das Leben mit dem Fußball so mit sich bringt. Der Ersatzbank einmal Aufmerksamkeit zu widmen, halte ich für recht gelungen. Oftmals ruht der Blick ja nur auf den Spielern, die stets in der ersten Mannschaft zu finden sind. (Marina Teuscher – 16.06.2014)