Zauber der Liebe – Rosamunde Pilcher

Es war die Wintersonne, die im Leben vieler Menschen etwas verändert hat. Schon damals hat Geraldine Chaplin im Film mitgewirkt. Die amerikanisch-britische Schauspielerin trägt das Filmblut in sich. Bei ihr handelt es sich um die Tochter von Charles Chaplin, der als Charlie Chaplin schon in unzähligen unvergessenen Stummfilmen bekannt wurde. Als sie acht Jahre alt war, hatte sie an der Seite ihres Vaters im Jahr 1952 den ersten Auftritt in einem Film.

Dem folgte erst im Jahr 1965 der nächste Filmauftritt in Dr. Schiwago. Danach war sie regelmäßiger in Filmproduktionen zu sehen, wie in „Die Brücke von San Luis Rey“, der „Wintersonne“ oder „Zauber der Liebe“.

Seit jener Weihnachtsnacht ist über ein Jahr vergangen. Einige Liebepaare hatten große Pläne, die sie teilweise erfolgreich in die Realität umsetzen konnten. Auch die Schauspielerin Elfriede Phibbs hat eine Entscheidung getroffen. Sie will an der Seite vom Organisten Oscar Blundell leben. Beide ziehen nach Schottland an die Ostküste. Anders ergeht es der Countess Lucinda Rhives. Sie hatte sich viele Sorgen um den familiären Stammsitz gemacht. Mittlerweile haben sich die Sorgen fast aufgelöst. Dieses Gebäude zeichnet sich schon durch seine traumhafte Lage aus. Nunmehr kam es zur Verwandlung des Schlosses  in ein Hotel. Die Leitung über den Umbau lag in den Händen von Sam Howard und Carrie Marchmont. Das problematische daran ist jedoch, das es bisher jedoch nicht zum erhofften Andrang an Gästen kam. Die beiden haben das Hotel übernommen. Auch aufgrund der Umgestaltung lastet auf ihnen ein hoher finanzieller Druck. So führt dies in der Beziehung zu Belastungen. Dann jedoch verändert sich alles noch einmal als sie erfährt, dass sie schwanger ist. Zudem kommt es zur Verwicklung von Sam in einen Justizfall. Plötzlich scheint es, als wenn es für die Ehe keine keine Zukunft mehr zu geben. Da entschließt sich Carrie jedoch zu kämpfen.

In schwierigen Situationen nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken, ist nicht unbedingt für jeden einfach. Doch hat Carrie sich dafür entschieden, lieber zu kämpfen. Sie spürt, dass es Dinge sind, die es wert sind, diesen Weg zu gehen. Die Geschichten sind deshalb so sehenswert, weil sie einen aus      der hektischen Zeit des Alltages rausholen und andere schönere Welten zeigen.  Kombiniert wird die Geschichte erneut mit traumhaften Landschaftseinblicken sowie mit einer hochkarätigen Besetzung. Abtauchen und mal wieder etwas träumen – auch dank der Schriftstellerin Rosamunde Pilcher immer wieder möglich.  (Marina Teuscher 05.05.2016)