Racing Extinction – April 2016

Es gibt Institutionen, bei denen Listen über besonders bedrohte Arten oder Gebiete in Listen geführt werden. Dazu gehört das Great Barrier Riff, welches der Zeit durch arge Probleme auf sich aufmerksam macht. Jedoch gibt es außerdem eine Vielzahl von Spezies, die vom Aussterben bedroht sind. Auf diese Problematik will der Film hinweisen. Die Verantwortung für die Regie lag bei Louie Psyhoyos.

Schon seit vielen Jahren ist die Befürchtung der Wissenschaftler kein Geheimnis. Diese gehen von einem großen Artensterben aus. Extremschätzungen erwarten ein Aussterben von Spezies, dass etwa die Hälfte  aller Arten betrifft. Als verantwortlich in diesem Fall gelten die Menschen. Schließlich verbreitet sich der Mensch immer mehr über den Planeten. Dabei gelten die Handlungen des Menschen teilweise als sehr umstritten. Allerdings kann nur der Mensch als einziger seine Handlungen stoppen. Positiv beeinflussend versucht Oceanic Preservation, eine US-amerikanische Umweltschutzorganisation zu agieren. Daher erfolgen Befragungen von Experten und Wissenschaftlern, die in dieser Dokumentation dazu Stellen nehmen.

Mittlerweile ist die Veröffentlichungen der Soundtracks zum Film erfolgt. Für die Komposition von Titeln wie „One Candle“, „Manta Rap“ oder „The whole world is singing“ liegt die Verantwortlung bei J. Ralph.

Diese Dokumentation führt sehr deutlich vor Augen, dass auf dem Planeten schon viele Grenzen in der Hinsicht erreicht sind. Schließlich herrscht schon große Angst davor, wenn die Bienen aussterben könnten. Allein die Rote Liste der UNESCO weist viele Gebiete auf, die einer Gefährdung unterliegen. Verstärkt wird der Eindruck dieser Liste durch die ausführlich dargestellten Entwicklungen im Film und die beeindruckenden Erkenntnisse der Wissenschaftler – insgesamt eine empfehlenswerte Dokumentation. (Marina Teuscher – 16.04.2016)