Tim Burton’s Nightmare before Christmas

Schon früh zeigte sich bei Tim Burton das zeichnerische Talent. Nicht einmal 13 Jahre war er, als er seinen ersten Film drehte. Dann erhielt er ein Stipendium von den Disney-Studios. Auf diesem Weg war ihm drei Jahre das Studium mit Schwerpunkt Trickfilmkunst möglich. Als Studienort fungierte das California Institute of the Arts. Er begann mit der Arbeit für Disney und wirkte an Arbeiten wie für die Filme Taran und der Zauberkessel mit.

Heute arbeitet er als Filmregisseur, Produzent und als Autor. Bei diesem Stop-Motion-Film arbeitete Tim Burton als Produzent mit. Allerdings hat er nicht bei diesem Film Regie geführt.

Lebendig geht es schon in der Stadt Halloween Town zu. Dort sind viele Gruselgestalten beheimatet. Jedes Jahr möchten sie Halloween feiern. Und in jedem Jahr soll das Fest besser ausfallen. Darunter befindet sich Jack Skellington, bei dem es sich um ein dürres Skelett handelt. In der Regel trägt er einen Nadelstreifenanzug. Es handelt sich bei ihm zugleich um den Kürbiskönig. Auf der anderen Seite ist Jack sogar für alle Bewohner das Vorbild. Für Jack handelt es sich jedoch jedes Jahr um das gleiche Geschehen. Daher bekommt er melancholische Anwandlungen. So begibt er sich auf einen Spaziergang in den Wald. Dort findet er den Weg zu einem Baumkreis. Dort kommt jedem Baum die Bedeutung eines Feiertages zu. Neugierig wird Jack besonders als er von Christmas Town erfährt und öffnet daher die Tür. Plötzlich wird er in diese Welt hineingezogen. Er wird mit einer Umgebung konfrontiert, die durch Fröhlichkeit und bunte Lichter besticht. Neugierig erkundet er die Welt und fragt sich zunächst, was das alles ist. Und doch zieht ihn die fröhliche Weihnachtswelt in seinen Bann. Inspiriert davon möchte er den Bewohnern diese Welt näher bringen. Am besten soll das auf dem Weg geschehen, dass die Bewohner von Halloween Town Weihnachten feiern.

Als Extras befinden sich auf der DVD das Making of des Gruselklassikers „Nightmare before Christmas“ sowie die zusätzlichen Szenen. Untermalt werden diese durch den Audio-Kommentar von Regisseur Harry Selick. Des Weiteren sind unter dem Bonusmaterial das „Behemonth’s Lied, Vampir-Hockey sowie der Oogie Boogies Schattentanz zu finden. Außerdem befinden sich auf der DVD Jack’s wissenschaftliche Experimente. Unter den Extras befinden sich ferner Kurzfilme aus Tim Burtons kleinem Gruselkabinett sowie der Beitrag vom Storyboard zum Film.

Beschäftigt man sich näher mit dem Film, so fällt einem das Datum seiner Produktion auf. Erschienen ist der Film im Jahr 1993. Dabei ist der Film von einer Perfektion, die für das Jahr doch ziemlich beeindruckt. Es kommt zu flüssigen Bewegungsabläufen, so dass es Spaß macht, diese Figuren zu beobachten. Beeindruckend wirkt die Neugier, die Jack an den Tag legt, als er das neue Gebiet entdeckt. Der Film hat, da Jack neue Werte entdeckt, etwas Familiäres an sich, selbst wenn die Figuren nicht gleich für jeden interessant wirken. Und doch wirken Jack und seine Freunde sympathisch, so dass man ihnen gern einmal mehr zuschaut. (Marina Teuscher – 25.02.2016)