Magisterium

Die Schule ist ein Ort, der fast eine magische Anziehungskraft in verschiedenen Richtungen entwickelt. Gegen Ende der Schulzeit kann zieht diese Anziehungskraft viele Schüler nicht schnell genug weg. Andere ehemalige Schüler spüren später eine hohe Anziehungskraft, so dass sie gern noch einmal die Schulzeit zurück hätten. Schließlich geschieht an einer Schule auch einiges, wie allein an der Schülerzeitung deutlich wird.

Dabei handelt es sich um ein periodisch erscheinendes Diskussions- und Informationsblatt. Verantwortlich dafür ist eine Schülerredaktion, die besonders häufig an Gymnasien anzutreffen ist. Erste Schülerzeitungen gab es schon im 19. Jahrhundert. In eine besondere Schule wird nun Call geführt, für den im Magisterium das zweite Schuljahr beginnt.

Die Einleitung im Allgemeinen

Nun ist sie auf – die Pforte der Beherrschung. Callum tritt durch diese Pforte. Seine Fähigkeiten können ihm von niemand mehr genommen werden.

Allerdings gibt es noch eine andere Frage: Wie verkraftet er die Wahrheit, die das Niveau des Unfassbaren hat und von der er jetzt erst erfahren hat. Die Frage ist zudem, was er mit diesem Wissen anstellt. Dann ist da auch noch das Thema „Vertrauen“. Wem kann er denn überhaupt vertrauen? Kann er denn überhaupt sich selbst vertrauen?

Der tiefere Blick in die Geschichte

Auf dem Tisch befand sich ein Pizzastück, von dem Call sich kleines Stück Peperoni nahm. Dann führte er seine Hand unter den Tisch, wo sich Mordos befand. Seine flinke Zunge freute sich über die Peperoni sogar im öligen Zustand. Mit einem Happs war der kleine Snack weg. Das passt zu dem Bild, das bei Mordo entsteht. Es handelt sich bei ihm um einen vom Chaos besessenen Wolf. Natürlich war der Vater mit dem Handeln von Call nicht einverstanden und reagierte barsch. Seinen Sohn warnt er davor, dass ihm das Ding demnächst die Hand abbeißen würde. Call gelangte während des Streichelns von Mordos Kopf zu der Überzeugung, besser nicht zu reagieren. Schließlich war sein Vater Alastairs in letzter Zeit kaum noch mit etwas einverstanden, was sein Sohn tat. Dies wird besonders deutlich, seit Call auf das Magisterium geht. Davon will der Vater überhaupt nichts wissen. Call glaubt den Grund zu kennen, weshalb dies so ist. Der Vater dürfte eine Entscheidung von seinem früheren Lehrer Rufus nicht verkraftet haben. Bei der Wahl zum Lehrling ist die Entscheidung auf Call gefallen. Noch schlimmer wurde die Situation, seit Mordo als neues Familienmitglied zu Hause bei ihm einzog.

Das ganze Leben zuvor waren Vater und Sohn allein. Dieser ließ kaum eine Gelegenheit des Erzählens aus, wie schlimm seine Schule doch einst war. Der besondere Moment liegt darin, das Call sich nun auf dieser Schule befindet. Dabei hatte er genau das verhindern wollen. Nach dem Abschluss des ersten Schuljahres fuhr er vom Magisterium mit gewissen Vorstellungen nach Hause. Gerechnet hat er damit, dass sein Vater auf ihn sauer sein würde. Allerdings hatte er nicht geahnt, dass es zu einer permanenten Wut kommen würde. Dagegen herrschte früher fast ein harmonisches Verhältnis zwischen den beiden. Aus diesem Grund hofft Call, dass es sich nur um das Magisterium handelt, weshalb sein Vater so schlecht gelaunt ist. Und Call hoffte sehr stark, das Alistair die boshafte Seite seines Vaters beachten würde. Leicht war das Leben für Call ohnehin nicht. Er musste es vor der Öffentlichkeit verbergen, dass er böse ist. Es steckt allerdings noch viel mehr in ihm, wie er seit seinem Schulbesuch weiß. Schließlich hat er eine Seele übernommen.

Mehr zu den Autorinnen

Geschrieben wurde das Buch von Holly Black und Cassandra Clare. Beide Frauen sind Autorinnen, die Lesern eine Reihe von Bestsellern geschenkt haben. Ihre Bücher verkaufen sich in Millionenauflage. Zunächst machte sich Cassandra Clare einen Namen als Autorin. Sie widmete sich dem Genre Fan-Fiction. Ferner zeichnet sie sich für die Chroniken der Unterwelt verantwortlich, mit denen sie Erfolge feierte. Für Holly Black begann die Karriere mit der Fantas-Reihe „Die Spiderwick-Geheimnisse. Die Schriftstellerinnen kennen sich schon länger und haben eine große Leidenschaft, bei der es sich um das Genre Fantasy handelt. Daher bliebt der Entschluss nicht aus, ein Buch gemeinsam zu veröffentlichen. Sie entschlossen sich, die Reihe Magisterium zu entwickeln. Der erste Band erschien unter dem Titel „Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“. Nun liegt mit diesem Band Teil II vor.

Weitere Titel der Autorinnen

Magisterium – Der Weg ins Labyrinth

Fazit zum Buch

Zum einen überzeugt das Buch durch seinen Einband, das weite Strecken elegant gestaltet ist. Der Umschlag lässt erahnen, dass Magie mit im Spiel ist. Und so ist es auch bei dem zweiten Band. Dabei wird eine recht interessante Gradwanderung für Callum deutlich. Schließlich steckt durch die Übernahme einer Seele eine gewisse Kraft in ihm, die er kontrollieren muss. Die Geschichte drum herum ist gut aufgebaut und bietet eine klar strukturierte Handlung. Vor allem sind einige Fantasy-Elemente im Zusammenspiel mit der Magie enthalten, die das Buch lesenswert machen.