Black Hawk Down

Das nicht alles so rosig ist, wie es scheint, bekommt man jeden Tag zu spüren. Schließlich ermöglicht die vielfältig multimedial ausgeprägte Welt den Zugang zu allen Informationsportalen weltweit. Daher gibt es auch eine Vielzahl von Informationen zum Bürgerkrieg in Somalia. Genauer gesagt geht es um die Schlacht von Somalia vom 3. und 4. November.

Unter dem Titel hat der Journalist Mark Bowden das gleichnamige Buch mit dem Untertitel „Kein Mann bleibt zurück“ veröffentlicht. Er schrieb zudem auch noch Bücher zu weiteren Militäroperationen und hatte seitens des amerikanischen Verteidigungsministeriums sogar Zugang zu den Quellen. Jedoch ist es nicht zur Veröffentlichung eines zusammenfassenden Berichtes gekommen. Im Jahr 2001 kam es zur Präsentation des Spielfilms.

Auf einem Patrouillenflug muss die Besatzung eines Helicopters mit ansehen, wie die dort herrschende Miliz auf unbewaffnete Zivilisten losgeht. Sie wollen der Bevölkerung helfen, was aber vom Hauptquartier abgelehnt wird. Daher muss der Helicopter zum Hauptquartier zurückkehren. Einige Zeit später: Der Kommandeur von den amerikanischen Spezialeinheiten hat Kontakt zu einem somalischen Informanten. Es kommt mit einem Mann allerdings auch zum Gespräch, wobei dieser es für nicht als gut erachtet, dass der Kommandeur nach Somalia gekommen ist. Schließlich handelt es sich um einen Bürgerkrieg und nicht um einen Krieg, der andere Länder etwas angeht. Dabei erfährt er von einem Treffen von wichtigen Mitgliedern des Rates. Dieser untersteht in Mogadischu dem Warlord Mohammed Farah Aidid. Jetzt wird eine neue Operation geplant, die den Codenamen „Irene“ trägt. Verantwortlich für diese Operation soll die Delta Force sein. Was danach kommt, ist auch bereits schon geplant. In einem Fahrzeugkonvoi soll der Abtransport in das US-Camp erfolgen. Zum Feuerschutz sind Ranger eingeteilt, die wiederum mit einem geringem Widerstand rechnen. Innerhalb von einer Stunde soll die Operation abgeschlossen. So kommt es zu einem teilweisen Verzicht auf die Schutzausrüstung. Auch bleiben die Nachtsichtgeräte liegen. Seitens der Task Force beginnt der Anflug auf das Ziel um 15:40. Alles scheint so zu laufen, wie es geplant ist. Dann ändert sich jedoch die Lage. Bisher hat die Miliz bei Operationen der Task Force langsam reagiert. Diesmal jedoch ergibt sich ein anderes Bild. Die Angehörigen dieser Gruppe reagieren diesmal um ein Vielfaches schneller. Bereits nachdem die Mitglieder der Spezialeinheit den Stützpunkt verlassen haben, ist die Meldung darüber schon in der Zentrale angekommen. Schließlich hat die Miliz Beobachtungsposten aufgestellt. Daher lassen die ersten Kämpfe nicht lange auf sich warten.

Folgender Inhalt befindet sich auf den Disks:

Disk 1

Hauptfilm

Disk 2

Special Featurettes

Der Vorspann bringt erst einmal eine kleine Einstimmung auf den Film. Es werden Details zum somalischen Krieg aufgeführt. Dann beginnt der Film, der ein ziemlich düsteres Kapitel zeigt. Schließlich hat der somalische Krieg viele Opfer gefordert. Dabei werden Szenen gezeigt, die ziemlich nahe gehen, weil sie sehr intensiv wirken. Laut Recherchen wurde ein wenig bemängelt, dass der Film nicht deutlich Stellung bezieht. Es stellt sich jedoch die Frage, ob der Film nicht doch auf seine Art ein Statement abgibt. Schließlich zeigt er Menschen, die in den Krieg ziehen oder sich auf eine Friedensmission begeben, während die anderen zu Hause um ihre Familie bangen. Und es sind keine einfachen Situationen, die die Mitglieder der Missionen verarbeiten müssen. Neben den heiklen Situationen, die durch eine gewisse Detailgenauigkeit bestechen, verleihen einige sehr bekannte amerikanische Schauspieler (Sam Shepard und Josh Hartnett) dem Film durch ihre Darstellung der Charaktere einen authentischen Charakter.