Mystric River

Geht es um den zeitgenössischen Film, so ist in der Regel einer der am häufigsten genannten Namen der von Sean Penn. Er hat sich nicht nur einen Namen als Schauspieler gemacht. Zugleich arbeitet er als Filmregisseur und als Drehbuchautor. Mittlerweile konnte er genauso wie Schauspieler Tom Hanks zwei Oscars mit nach Hause nehmen.

Im Mittelpunkt des Films stehen Sean, Dave und Jimmy. Zusamen sind sie im Arbeiterviertel in der Stadt Boston aufgewachsen. Dann allerdings kam es zu einer furchtbaren Tragödie. Dave wird das Opfer von Vergewaltigungen durch zwei Männer, die vorgehen Polizisten zu sein. Dies führte zu einer Trennung der Freunde, wobei Dave nie wieder der gleiche werden wird. Ein schreckliches Erlebnis führt die Freund jedoch nach langer Zeit wieder zusammen. Inzwischen ist Jimmy Vater und könnte ein glückliches Leben führen, auch wenn er beruflich nie wirklich erfolgreich war. Jimmy verliert seine Tochter auf eine kaltblütige Weise. Besonders schwierig wird die Situation für Sean, der inzwischen Polizist ist. Er bemüht sich um die Aufklärung des Verbrechens und übernimmt die Ermittlungen. Das Unglaubliche daran ist, das Dave unter Verdacht steht, die Verantwortung dafür zu tragen. Sean findet sehr schnell die Spur zu Dave. Dieser hat an der Hand eine Wunde, für die es keine Erklärung gibt. Natürlich versucht Dave sich rauszureden. Es gibt noch weitere Verdächtige, von denen einer allerdings sogar einen Lügentest besteht. Immer wieder wird Jimmy in Bezug auf seine Tochter an seine Grenzen geführt. Der Verlust hat ihn getroffen. Sean führt seine Ermittlungen weiter fort. Schließlich muss verhindert werden, dass Jimmy das Gesetz in die eigenen Hände nimmt.

Zum Bonusmaterial gehört der Original-Kommentar von Tim Robbins und Kevin Bacon. Außerdem gibt es den Bericht, wie aus dem Buch ein Film wurde.

Beim Lesen der Besetzung wird einem schnell klar, dass es nur Sean Penn sein kann, der die Hauptrolle des Vaters spielt. Und richtig – er versteht die Darstellung des intensiv um sein Kind trauenden Vaters perfekt. Es ist beeindruckend, wie Sean Penn sich bei der Schauspielerei gewandelt hat. Dabei ist es eine Geschichte, die einem unter die Haut geht. Ob in höherem Alter oder früh – es ist einer der schwersten Moment, wenn Eltern ihr Kind verlieren. Der Handlungsaufbau ist sehr schlüssig und verdeutlicht sehr schön, warum Sean Penn für den Film mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet wurde. (Marina Teuscher – 10.12.2015)

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