Master and Commander

Neuseeländisch-australischer Abstammung ist der Filmschauspieler Russell Ira Crowe. Weltweit bekannt wurde er durch den Film „Gladiator“, dessen Produktion im Jahr 2001 erfolgte. Im Jahr 2003 kam es zur Produktion des Films „Master and Commander – Bis ans Ende der Welt“. Die Dreharbeiten beruhen zum einen auf dem Roman „Manöver um Feuerland“, der im Original als „The Far Side of the World“ bekannt ist. Doch auch Bestandteile anderer Bücher aus der Reihe Aubrey-Maturin flossen in den Film mit ein, der im Jahr 2004 mehr als zehn Auszeichnungen erhielt.

Die Zeit der napoleonischen Kriege ist angebrochen. Es begab sich etwa zu der Zeit um das Jahr 1805. Zur Armada der Schiffe gehört zu diesem Zeitpunkt das britische Kriegsschiff HMS Surprise. Das Kommando für dieses Schiff wird Kapitän Aubrey übertragen. Nun hat er den Auftrag des Abfangens des französischen Kaperschiffs Acheron erhalten. Jedoch verändert sich die Lage vor der Küste von Brasilien extrem. Die überlegene Acheron überrascht die Surprise, der ein Entkommen nur knapp mit schweren Beschädigungen möglich ist. Das es zu diesen schweren Schäden kommen kann, liegt in der Hauptsache daran, weil zunächst einer der Soldaten etwas gesehen hat. Als es dann zur Alarmbereitschaft kommt, ist zunächst nichts wahrzunehmen. Jedoch bleibt der Kapitän an vorderster Stelle und beobachtet die Situation. So kann er dann noch einen Lichtschein entdecken. Schon bald schlägt die erste Kanonenkugel auf dem Schiff ein. Nun lässt sich Jack Aubrey nicht vom Rat seiner Offiziere leiten. Schließlich liegt ihm ein Befehl der britischen Admiralität vor. Aus diesem Grund beginnt er mit seinem Schiff die Acheron zu verfolgen. An Bord von Lucky Jacks Schiff befindet sich Schiffsarzt Stephen Maturin, der mit dem Kapitän befreundet ist. Jedoch trennen sie wiederum der Instinkt eines Kapitäns und der moderne Geist eines Wissenschaftlers. Daher kommt es schon einmal zu Spannungen. Inzwischen gelingt es den Franzosen erneut, Jack in einen Hinterhalt zu locken. Allerdings kann Jack durch eine von seiner Mannschaft gebauten Attrappe entkommen. In der Zeit der Umrundung kommt es zu einem Mastbruch, der letztendlich nicht nur zum Opfer eines Mastes führt.

Zu den Auszeichnungen gehören Preise wie

der National Society of Film Critics Award

der Preis der US-amerikanischen Cinema Audio Society

der Golden Satellite Award

zwei Oscars sowie acht Nominierungen

drei Nominierungen bei den Golden Globes sowie

drei British Academy Film Awards und weitere vier Nominierungen.

Die Abenteuer rund um die Schiffe des 17. und 18. Jahrhunderts begleiten viele Menschen schon seit Jahrzehnten. Schließlich war die technologische Entwicklung noch nicht so weit fortgeschritten und vieles mehr denn je Handarbeit. Insbesondere haben manche Charaktere einen unwiderstehlichen Charakter. Damit überzeugt auch Russel Crowe alias Jack Aubrey in diesem Film. Dabei ist die besondere Note darin zu sehen, dass der Film nicht so wirkt, als hätte der Computer eine große Beteiligung. Der reale Charakter des Films ist es, der den Film auch zehn Jahre nach der Premiere zu einem sehenswerten Erlebnis macht. Vor allem zeigt er eine Mannschaft, die zu einer Einheit zusammenwächst und somit allen Angriffen trotzt. (Marina Teuscher – 27.12.2015)

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