Make my heart fly – Verliebt in Edinburgh

Präsentiert wird der Film mit der Musik der Proclaimers. Dabei handelt es sich um eine Band aus Schottland. Sie besteht aus Charlie und Craig Reid, zwei eineiigen Zwilligen. Bekannt wurden sie durch die Lieder „I’m Gonna Be“ und „Letter from America“. Begonnen hat ihre Karriere allerdings schon im Jahr 1987, als ihr erstes Album wurde. Damit konnte sich das Duo insgesamt 21 Wochen in den britischen Charts platzieren.

Davy und Ally sind die besten Freunde. Daher verbringen sie viel Zeit miteinander. Jetzt haben sie ihren Militärdienst, den sie auch zu zweit absolviert haben, beendet. Der Dienst hatte sie als ISAF-Soldaten nach Afghanistan geführt. Daher kommt es nun endlich zur Rückkehr in die Heimat nach Edinburgh. Glücklich sind sie über die Möglichkeit, dass sie endlich wieder den Alltag für sich haben. So bleibt wieder Zeit für das Nachtleben. Ganz besonders gut geht es Ally, da seine Freundin Liz auf ihn wartet. Davy sieht seine kleine Schwester Liz, Ally’s Freundin, wieder, die sich in der Rolle als Kupplerin sieht. Da gibt es Freundin Yvonne, die sie gern zur Schwägerin hätte. Ein gutes Beispiel ist schließlich in den Eltern Rab und Jean zu sehen, die mittlerweile seit 25 Jahren verheiratet sind. Die Liebe zwischen den beiden wird immer noch groß geschrieben. Es könnte daher keine bessere Zeit geben. Jedoch findet eine Jubiläumsfeier statt, auf der es zu einer Enthüllung kommt. Diese betrifft die Vergangenheit von Rab. Plötzlich ist nichts mehr so wie es mal war. Es scheint so, als wäre eine Affäre von Rab nicht ohne Folgen geblieben. Das dumme daran ist, dass er zu dieser Zeit schon verheiratet war. Daher wie seine Frau Jean erst einmal eine Trennung, weil sie fassungslos vor den Trümmern ihres Lebens steht. Allerdings scheint auch bei den jungen Leuten nicht alles ohne Probleme zu verlaufen.

Die Musik ist passend zum Film geschrieben. Sie hat etwas fröhliches und trägt sprichtwörtlich das Motto des Films in sich – bring mein Herz zum fliegen. Deutlich sind die schottischen Einflüsse bei der Musik zu hören. Diese zieht sich durch den gesamten Film und untermalt die entscheidenden Stellen mit guter Laune. Dadurch wirkt der Film noch eine Spur lebendiger. Immerhin trägt der Film mit dem Thema des Krieges teilweise noch eine schwierige Handlung in sich. Doch besitzt der Film auch schöne Facetten, wenn er zeigt, wie sich dort die Liebesgeschichten entwickeln. Es mag vielleicht ein klein wenig vorhersehbar sein, ist jedoch wunderschön verfilmt und initiiert worden. In die kälteren Tage wird mit diesem Film wieder viel Wärme gebracht. (Marina Teuscher – 14.12.2015)

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